Lifehack
Dieser Flaschentrick hilft bei Tropennächten sofort beim Einschlafen
Wenn die Temperaturen auch nachts kaum unter 20 Grad fallen, wird das Schlafzimmer schnell zur Sauna. Man dreht sich von einer Seite auf die andere, das Bettlaken klebt an der Haut und an erholsamen Schlaf ist kaum zu denken. Der Grund: Damit wir einschlafen können, muss unsere Körpertemperatur leicht absinken. Genau das fällt dem Organismus bei großer Hitze besonders schwer.
Der beste Einschlaf-Hack bei Hitze
Die Lösung steht vermutlich bereits in Ihrer Küche: Füllen Sie eine kleine PET-Flasche mit Wasser und legen Sie diese für mehrere Stunden ins Gefrierfach. Vor dem Schlafengehen wird die gefrorene Flasche in ein dünnes Handtuch oder ein Geschirrtuch gewickelt und anschließend ans Fußende des Bettes gelegt.
Alternativ lässt sich auch eine klassische Wärmflasche kurzerhand zur "Kälteflasche" umfunktionieren. Dafür wird sie mit kaltem Wasser gefüllt und einige Stunden in den Kühlschrank gelegt. Ins Gefrierfach sollte sie nur, wenn der Hersteller ausdrücklich angibt, dass das Material dafür geeignet ist. Außerdem darf die Wärmflasche nicht vollständig gefüllt werden, da sich Wasser beim Gefrieren ausdehnt.
Die angenehm kühle Flasche wirkt wie eine Wärmflasche – nur umgekehrt. Vor allem die Füße eignen sich gut, um überschüssige Körperwärme abzugeben. Die Kälte wird dabei nach und nach an die Umgebung und den Körper abgegeben, ohne dass das gesamte Bett feucht wird oder Sie mitten in der Nacht erneut aufstehen müssen.
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Warum der Trick so gut funktioniert
Viele klassische Hitze-Tipps haben einen entscheidenden Nachteil. Eine eiskalte Dusche kühlt zwar zunächst ab, kann den Kreislauf aber aktivieren und dazu führen, dass der Körper anschließend wieder mehr Wärme produziert. Feuchte Handtücher oder nasse Bettwäsche fühlen sich nach kurzer Zeit klamm an und können den Schlaf zusätzlich stören.
Die gefrorene Wasserflasche beziehungsweise die gekühlte Wärmflasche gibt ihre Kälte dagegen langsam und gleichmäßig ab. Sie hilft dabei, das Hitzegefühl zu reduzieren, ohne dass man friert oder nass wird. Besonders praktisch: Die Flasche bleibt lange kühl und kann jederzeit mit den Füßen etwas näher herangezogen oder wieder weggeschoben werden.
So wenden Sie den Trick richtig an
Die Flasche sollte niemals direkt auf der nackten Haut liegen, da die starke Kälte Hautreizungen oder im schlimmsten Fall Kälteschäden verursachen kann. Wickeln Sie sie deshalb immer in ein dünnes Handtuch und legen Sie sie nicht über Stunden auf dieselbe Körperstelle.
Am besten platzieren Sie die Flasche zunächst am Fußende oder neben den Unterschenkeln. Sobald es angenehm kühl ist, reicht bereits etwas Abstand zum Körper. Verwenden Sie außerdem keine vollständig gefüllte Glasflasche: Wasser dehnt sich beim Gefrieren aus und könnte das Gefäß zum Platzen bringen. Eine robuste PET-Flasche ist daher die sicherere Wahl.
Noch effektiver mit diesem Zusatz-Trick
Für einen besonders schnellen Kühleffekt können Sie Ihre Füße vor dem Schlafengehen kurz mit lauwarmem Wasser abspülen und anschließend gut abtrocknen. Danach legen Sie die gefrorene Wasserflasche oder die gekühlte Wärmflasche ans Fußende. So kann der Körper überschüssige Wärme leichter abgeben, ohne durch einen extremen Kältereiz wieder aufgeweckt zu werden.
Der Wasserflaschen-Hack ist günstig, unkompliziert und lässt sich jede Nacht wiederholen. Statt das gesamte Schlafzimmer herunterkühlen zu müssen, wird genau dort für Erfrischung gesorgt, wo sie beim Einschlafen besonders angenehm ist. Manchmal ist der einfachste Sommer-Trick tatsächlich der wirkungsvollste.
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