Kommt aus Afrika

Neues Virus befällt jetzt unsere Kühe

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In mehreren österreichischen Bundesländern schlagen Veterinärmediziner Alarm: Seit Mitte August breitet sich das ursprünglich aus Afrika stammende Shamonda-Virus in heimischen Ställen aus.
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Nach ersten Nachweisen in Vorarlberg wurden mittlerweile auch Fälle in Salzburg, Oberösterreich, Tirol und der Steiermark bestätigt. Das Virus trifft vor allem Rinder, kann aber auch andere Nutztiere befallen.

Die Infektion zeigt sich bei Kühen durch ein breites Spektrum an Symptomen. Neben Fieber, wässrigem Durchfall und deutlichen Atemwegsproblemen kämpfen erkrankte Tiere häufig mit Appetitlosigkeit. In schweren Fällen führt die Krankheit zum sogenannten Festliegen, bei dem die Tiere nicht mehr aus eigener Kraft aufstehen können.

Wirtschaftliche Einbußen für Landwirte

Für Landwirte bedeutet ein Ausbruch zudem spürbare wirtschaftliche Einbußen, da die Milchleistung der betroffenen Rinder teils drastisch einbricht.

Fehlender Impfstoff erschwert Behandlung

Da es derzeit weder einen spezifischen Impfstoff noch eine gezielte Therapie gegen das Shamonda-Virus gibt, bleibt den Tierärzten nur die symptomatische Behandlung, um die Beschwerden der Tiere zu lindern und deren Kreislauf zu stabilisieren. Was bedeutet dieser Ausbruch nun konkret für die heimische Landwirtschaft, wie verläuft die Übertragung zwischen den Tieren – und besteht möglicherweise auch für den Menschen eine Gefahr?