Ungewiss

NÖ: Eislaufplätzen droht das Aus

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Niederösterreichs Eislaufplätze kämpfen mit Überalterung und hohen Energiekosten.
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In Krems startet die 60 Jahre alte Anlage zwar in die Saison, doch Sportstadträtin Bernadette Laister warnt gegenüber Kurier: "Bei größeren Gebrechen könnte es passieren, dass die Anlage steht."

Bis 2027 prüft eine Studie einen Neubau, denn, die Anlage sei eine der wenigen Outdoorsportangebote, die es direkt in Krems gebe. Wünschenswert wäre eine überdachte, zeitgemäße Eissportanlage, die man auch im Sommer für andere Aktivitäten nutzen kann.

Vielerorts große Probleme

Trotz steigendem Interesse am Eissport müssen viele Gemeinden abwägen, ob sie den Betrieb noch finanzieren können. Die Stadt Mödling saniert ihren Platz nicht mehr, sondern sucht Investoren für eine Eishalle. In Melk konnte eine Schließung abgewendet werden, da die lokale Sportunion künftig mehr Miete zahlt und ehrenamtliches Personal stellt.

Waidhofen an der Thaya schloss seine alte Anlage bereits 2014. Bürgermeister Josef Ramharter (ÖVP) begründet dies damit, dass man massiv investieren hätte müssen. Heute existiert dort stattdessen eine kleinere, von 15 Gemeinden kofinanzierte Eisfläche. Es müsse ein niederschwelliges, leistbares Sportangebot sein.