Digitales Zeitalter

NÖ gibt sich eigene Rechenzentrenstrategie

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Klare Flächengrenzen statt Wildwuchs – eigene Widmungskategorie oder Standortverordnung für Großanlagen.
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„Niederösterreich geht voran: Als erstes Bundesland Österreichs haben wir eine eigene Rechenzentren-Strategie auf Schiene gebracht – und damit die Weichen für das digitale Zeitalter aktiv gestellt, statt dem Wildwuchs neuer Großgebäude tatenlos zuzusehen", sagt LAbg. Christoph Kaufmann (ÖVP). Klare Regeln legen fest, wo Entwicklung möglich ist – und wo nicht.

Böden im Fokus

Im Zentrum steht dabei der Schutz unserer wertvollen Böden: Ab 0,5 Hektar ist eine eigene Widmung notwendig, ab 3 Hektar sogar eine Standortverordnung der NÖ Landesregierung.

Zukunftsfeste Regeln statt starrer Grenzen

Diese Grenzen sind kein Zufall, sondern bewusst gewählt. Starre technische Leistungsgrenzen wären von gestern – denn die Anschlussleistung von Rechenzentren entwickelt sich rasant weiter, und wer nur danach unterscheidet, hinkt der Technik hinterher.

"Unser Ansatz ist zukunftsfest: Die genaue Prüfung durch die Behörden ermöglicht schon heute die Vorschreibung einer Umweltverträglichkeitsprüfung, wie ein aktuelles Projekt in Niederösterreich zeigt. So schaffen wir Rechtssicherheit für alle", sagt Kaufmann.

Offen für Investitionen, streng bei Prüfung

Wir stellen uns nicht gegen Investitionen – im Gegenteil, wir öffnen die Tür für die Digitalisierung von morgen. Aber jede einzelne Anlage muss präzise und gewissenhaft geprüft werden. So bleibt Niederösterreich Vorreiter, ohne seine Böden zu verspielen“, schließt LAbg. Christoph Kaufmann.