Nations League

ÖFB-Kader fix! Mit diesen Stars jagt Rangnick Aufstieg in Liga A

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Der Countdown läuft! Ralf Rangnick hat seinen Kader für den entscheidenden Nations-League-Endspurt nominiert.
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Jetzt wird es ernst für Rot-Weiß-Rot! Ralf Rangnick hat seinen Kader für die letzten beiden Länderspiele des Jahres nominiert. Im Nations-League-Endspurt warten auf Österreich zwei entscheidende Aufgaben: Am 14. November (20.45 Uhr) geht es in Linz gegen Irland, drei Tage später (17. November/20.45 Uhr) in Debrecen gegen Israel. Für das ÖFB-Team steht dabei viel auf dem Spiel – der Sprung in die höchste Spielklasse rückt in greifbare Nähe.

ÖFB-Kader für Nations-League-Showdown:

17-jähriges Sturm-Juwel vor ÖFB-Debüt

Für die größte Überraschung sorgt Rangnick mit einer echten Zukunftsaktie: Luca Weinhandl! Der erst 17-jährige Mittelfeldspieler von Sturm Graz steht erstmals im A-Team-Kader und darf auf sein Debüt hoffen. Der 1,90 Meter große Youngster hat sich bei den Grazern bereits als Stammspieler etabliert und soll laut Medienberichten sogar das Interesse mehrerer englischer Topklubs geweckt haben. Mit einem Marktwert von 15 Millionen Euro ist er laut transfermarkt.at aktuell der wertvollste Spieler der heimischen Bundesliga.

Starke Leistungen belohnt: Luca Weinhandl erstmals im ÖFB-Kader. © GEPA pictures

Sollte Weinhandl noch in diesem Jahr sein Debüt feiern, würde er in eine ganz besondere ÖFB-Rangliste aufsteigen: Nur David Alaba, Hans Buzek und Yusuf Demir bei ihrem Nationalteam-Debüt jünger.

Baumgartner zurück, Alaba fehlt erneut

Neben dem Sturm-Youngster darf sich Rangnick über einen prominenten Rückkehrer freuen: Christoph Baumgartner ist nach seiner schweren Oberschenkel-Sehnenverletzung erstmals seit fünf Monaten wieder dabei. Der Leipzig-Legionär hat nach seinem Comeback bereits mit drei Pflichtspieltoren in vier Kurzeinsätzen aufgezeigt. Ganz anders die Lage bei David Alaba: Der ÖFB-Kapitän fehlt wegen seiner Wadenverletzung weiterhin.

Nach fünf Monaten Pause: Baumgartner feiert ÖFB-Comeback. © IMAGO/Revierfoto

Auch Michael Svoboda kehrt ins Aufgebot zurück. Der Verteidiger ersetzt Marco Friedl, der diesmal nur auf der Abrufliste steht. Beide waren im Sommer noch Teil des WM-Kaders. Nicht dabei sind neben den Langzeitverletzten Nikolas Veratschnig, Maximilian Wöber, Paul Wanner und Patrick Wimmer auch Vasilije Markovic. Der Austria-Youngster soll stattdessen die ÖFB-U19 verstärken.

Vier LASK-Spieler, kein Rapid-Star

Eine weitere bemerkenswerte Personalentscheidung: Während Tabellenführer Rapid erneut keinen Spieler stellt, sind gleich vier Akteure des LASK im Aufgebot vertreten. Neben Kapitän Sascha Horvath, der seinen Platz nach der Nachnominierung im Herbst behalten hat, sind auch Christoph Lang, Sasa Kalajdzic und Tormann Lukas Jungwirth dabei. Letzterer könnte ausgerechnet im Stadion seines Klubs gegen Irland sein Debüt im A-Team feiern.

Das Torhüter-Quartett komplettieren Christian Zawieschitzky, Florian Wiegele und WM-Goalie Alexander Schlager. Yusuf Demir steht wie zuletzt nur auf der Abrufliste.

Österreich hat den Aufstieg selbst in der Hand

Die Ausgangslage könnte kaum spannender sein: Nach vier Nations-League-Partien ist Österreich noch ungeschlagen und hält bei acht Punkten. Siege gegen Israel (3:1) sowie Kosovo (3:1), dazu ein Auswärtsremis im Kosovo (1:1) und ein 2:2 in Irland sorgen für eine starke Ausgangsposition. Mit einem Heimsieg gegen die Iren in Linz wären der Gruppensieg und die Rückkehr in die Liga A bereits vorzeitig fixiert.