Künftig werden die Öffi-Tarife in Wien jedes Jahr an den Verbraucherpreisindex angepasst. Die im September im Jahresvergleich gemessene Inflation betrug 3,6 Prozent.
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Stadträtin und Parteivorsitzende der Grünen Wien Judith Pühringer gruselts bei den kommenden Preiserhöhungen. Ihr Kostüm für das heurige Halloween: Sie verwandelt sich in eine Jahreskarte der Wiener Linien.
Dabei geht es den Grünen Wien vor allem um die eigene Petition für ein 365€ Ticket. Zum Stand der Erstveröffentlichung dieses Artikels haben inzwischen rund 25.300 Personen unterzeichnet. Sollten die Tarife in einem ähnlichen Ausmaß steigen, könnte die klassische Jahreskarte von derzeit 467 Euro auf 483 Euro verteuert werden, schreibt die Tageszeitung.
Auch andere Fahrkarten wären von einer Erhöhung betroffen. Ein Einzelfahrschein könnte künftig 3,30 Euro statt aktuell 3,20 Euro kosten. Bei der Monatskarte stiege der Preis von 75 Euro auf 77,60 Euro.
Detailinfos im Herbst
Im Gegensatz zu Gebühren für Wasser, Müll oder Kanal existiert für die Öffi-Tickets keine gesetzliche Berechnungsformel. Die Wiener Linien teilten dem KURIER mit: "Wie angekündigt, werden die Wiener Linien – so wie ÖBB und VOR – ihre Tarife jährlich, am VPI (Verbraucherpreisindex) orientiert, anpassen. Wir sind derzeit in der finalen Ausarbeitung. Detailinfos dazu folgen im Herbst."