Mit 32 Jahren:
ÖSV-Star beendet Karriere
Eigentlich wollte der Speedspezialist aus Niederösterreich einen letzten Anlauf für die WM-Saison 2026/27 nehmen. Doch es ging sich nicht aus. Am Dienstag gab Christoph Krenn (32) seinen Rücktritt bekannt. Die Folgen einer vor zwei Jahren erlittenen schweren Knieverletzung ...
Er galt als große Nachwuchshoffnung
Vor knapp zehn Jahren hatte Krenn als frisch gebackener Abfahrts-Juniorenstaatsmeister beim Super-G in Santa Caterina sein Weltcupdebüt gegeben. Bei insgesamt 33 Weltcuprennen schaffte es der Scheibbser 14-mal in die Punkteränge, sein Top-Ergebnis war Platz 6 beim Super-G-Klassiker in Beaver Creek im Dezember 2018.
Der ganz große Durchbruch blieb aus - nicht zuletzt aufgrund von schweren Verletzungen. 2024 hatte sich Krenn bei einem Sturz das Knie zerstört. Eine Verletzung, von der sich der heute 32-Jährige nie mehr erholen sollte.
Letzte "schwere Knie- und Nervenverletzung" war zu viel
„Die Verletzung 2024 mit der schweren Knie- und Nervenverletzung war ein krasser Einschnitt", wird Krenn in einer ÖSV-Aussendung zitiert. "Lange war nicht klar, ob ich wieder schmerzfrei durch den Alltag gehen kann. Für eine Rückkehr auf Top-Niveau muss man zu 100 Prozent bereit sein und mir war immer wichtig, ehrlich zu mir selbst zu sein. Deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt, meine Karriere zu beenden. Wenn ich zurückblicke, bleibt vor allem die gesamte Reise und das Privileg, so lange meiner großen Leidenschaft nachgehen zu dürfen. Besonders geprägt haben mich die Rückschläge und das Zurückkämpfen. Dafür bin ich sehr dankbar. Jetzt stehen meine Gesundheit, mein Studium und neue berufliche Aufgaben im Mittelpunkt. Ich freue mich auf das, was kommt."