Penzinger Standort
ÖVP: Stadt soll kikaLeiner-Haus für Bürger öffnen
Seit Ende Jänner 2025 steht die ehemalige kikaLeiner-Filiale im Westen Wiens leer. Die ÖVP Penzing fordert nun wiederholt eine Nachnutzung für das große Möbelhaus-Areal, die den Menschen im Bezirk zugutekommen soll. Bezirksrat und ÖVP-Obmann Alexander Eisenbock hat hierzu konkrete Ideen parat.
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"Unter Einbeziehung der Anrainerinnen und Anrainer und aller interessierten Menschen im Wiener Westen haben wir jetzt tatsächlich die Chance, ein Fundament für die nächsten Jahrzehnte zu legen: Für eine innovative Begrünung am Dach samt Parkanlage und breiten Nutzungsmöglichkeiten im Gebäude kann so ein für viele Menschen nützliches Bürgerhaus entstehen", so Eisenbock.
Der Standort in der Hadikgasse 256 liegt ideal in der Mitte Penzings, verkehrsgünstig angebunden durch U-Bahn und Bus. Die bereits am Gelände befindliche Parkgarage könnte ebenfalls optimal in das Nutzungskonzept eingebunden werden.
Grünes Dach als neue Attraktion
Im Mittelpunkt der Vorschläge steht ein breites Angebot für die Bevölkerung. Die Rede ist unter anderem von einem ganzjährigen Indoor-Treff für Jugendliche sowie einer Sport- und Mehrzweckhalle, die es im 14. Bezirk bislang so nicht gibt. Darüber hinaus könnten Co-Working-Bereiche und Cafés den Standort beleben. Auch ein zentrales Bürgerservice für den Westen der Stadt ist Teil des Konzepts, um Behördengänge künftig an einem Ort zu bündeln.
Besonders ins Auge sticht die Idee eines öffentlich zugänglichen Rooftop-Parks. Auf dem begrünten Dach könnten Erholungsflächen und eine Aussichtsplattform entstehen, wofür die Bewohner des Bezirks aktiv in die Gestaltung eingebunden werden sollten.
Der Bezirksrat befürchtet allerdings, dass die Stadt Wien hingegen auf einen gewinnbringenden Verkauf des Objekts setzen könnte. "Derzeit wird offenbar auf einen lukrativen Verkauf spekuliert – zum Nachteil der Bevölkerung. Penzing braucht für die Nachnutzung des ehemaligen kikaLeiner-Gebäudes ein großes gemeinsam entwickeltes Projekt mit alledem, was bei uns fehlt und für alle Bürgerinnen und Bürger, weil 1140 sind wir alle. Voraussetzung dafür ist, dass sich die Stadt Wien endlich über die Bausperre hinweg traut und das Objekt anmietet oder sogar kauft sowie nachhaltig der Bevölkerung zur Verfügung stellt", betont Eisenbock abschließend