Absurde Preise

Oktoberfest: 1.850 Euro für das teuerste Wiesn-Essen

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Wer in München das Oktoberfest besucht, sollte lieber ein bisschen mehr Geld einstecken. Denn günstig ist der Besuch auch ohne diese Delikatesse nicht.
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Am Oktoberfest greifen einige tief in die Tasche. Eine Maß Bier schlägt sich mit 14,50 bis 14,80 Euro zu Buche. Mit einem Durchschnittspreis von 15,61 Euro kostet der große Krug Bier damit heuer 2,4 Prozent mehr als noch 2025. Ein Tafelwasser gibt es um rund 11,13 Euro und eine Limonade kostet durchschnittlich 12,47 Euro. Wer sparen will, stillt seinen Durst bei einem der kostenlosen Trinkwasserbrunnen.

Gut, aber teuer

Wer das Oktoberfest satt verlassen möchte oder sich eine gute Unterlage wünscht, um die Wirkung des Alkohols zu mildern, sollte nicht knausrig sein. Stolze 1.850 Euro kostet das teuerste Gericht auf der Münchner Theresienwiese. Für diese irre Summe erhält man eine Kaviardose (500 Gramm), die mit kleinen Blinis, Kartoffelschnee und Sauerrahm serviert wird. Wer beim Kaviar sparen möchte, kann auch nur 15 Gramm nehmen und kommt mit 59,50 Euro davon.

Feinkost auf der Wiesn

Diese Delikatesse wird, wenig überraschend, in der Käfer Wiesnschänke kredenzt. Auch sonst ist das Essen dort zwar absolut köstlich, aber kein Schnäppchen: Eine Leberknödelsuppe "wie früher bei Oma" gibt es um 14,50 Euro pro Portion, ein Rinderkotelett vom bayerischen Jungbullen um 55,50 Euro und einen Millirahmstrudel nach Tiroler Rezept für 15,5 Euro.

Dafür gibt es in der Käfer Wiesnschenke erstklassige Gesellschaft on top: Sie ist der liebste Treffpunkt der Promis und der Münchner Schickeria.

Vergleichsweise günstig liest sich da die Speisekarte der Augustiner Festhalle, dem beliebtesten Festzelt des Oktoberfests: Hausgemachte Kartoffelsuppe um 8,10 Euro, eine große Portion hausgemachter Leberkäse mit Kartoffel-Gurkensalat für 14,10 Euro und ein halbes Augustiner Wiesn Hendl um 17,20 Euro.