Verlängerung

Olise-Poker: Mega-Klausel bringt Bayern in Bedrängnis

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Der FC Bayern München arbeitet mit Hochdruck an einer vorzeitigen Vertragsverlängerung mit Offensivstar Michael Olise bis 2032. Doch die Verhandlungen geraten ins Stocken, weil der Franzose auf eine gigantische Ausstiegsklausel beharrt.
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Der FC Bayern München will Leistungsträger Michael Olise langfristig an der Säbener Straße binden, doch die Verhandlungen gestalten sich überraschend kompliziert. Der französische Nationalspieler fordert für eine vorzeitige Vertragsverlängerung eine festgeschriebene Ausstiegsklausel in schwindelerregender Höhe.

Rekord-Gehalt und Laufzeit bis 2032 im Raum

Nach Informationen der „BILD" plant der deutsche Rekordmeister ein langfristiges Bekenntnis und möchte das Arbeitspapier des Offensivstars bis 2032 ausdehnen. Um Olise den Verbleib in München schmackhaft zu machen, sind die Verantwortlichen bereit, tief in die Vereinskasse zu greifen:

  • Ein Jahresgehalt von rund 21 Millionen Pfund (umgerechnet rund 25 Millionen Euro) liegt auf dem Tisch.
  • Damit würde der Franzose auf Anhieb in die Riege der absoluten Topverdiener an der Säbener Straße aufsteigen.
  • Sportlich ist der Schritt unumstritten: Seit seinem Wechsel von Crystal Palace erzielte Olise in 114 Pflichtspielen für die Bayern beachtliche 50 Treffer.

170-Millionen-Klausel: Liverpool und Real Madrid lauern

Der Knackpunkt in den Verhandlungen liegt jedoch nicht beim Gehalt, sondern bei einer Grundsatzentscheidung: Olise besteht dem Vernehmen nach beharrlich auf eine festgeschriebene Ausstiegsklausel in Höhe von 170 Millionen Pfund (knapp 200 Millionen Euro).

Mit einer solchen Klausel würde sich der Flügelstürmer für die Zukunft alle Optionen offenhalten und die Verhandlungsmacht bei einem etwaigen Wechsel drastisch erhöhen. Europäische Spitzenklubs verfolgen die Situation an der Isar ganz genau:

  • Real Madrid: Die Königlichen zeigten bereits im vergangenen Sommer konkretes Interesse am Offensivmann. Da Olise zu diesem Zeitpunkt keine Klausel im Vertrag verankert hatte, besaßen die Bayern die volle Kontrolle und schmetterten jegliche Avancen ab.
  • FC Liverpool: Auch die „Reds" behalten den Flügelspieler intensiv im Auge und gelten als potenzieller Interessent für einen künftigen Transfer.

Lobeshymnen von Karl-Heinz Rummenigge und Harry Kane

Die herausragenden Leistungen des Offensivspielers blieben vereinsintern keineswegs unbemerkt. Bayern-Ikone und Aufsichtsratsmitglied Karl-Heinz Rummenigge bezeichnete Olise unlängst als „außergewöhnlich" und stellte klar: „Irgendwann muss sich der Klub mit ihm zusammensetzen und ein passendes Angebot vorlegen."

Auch Teamkollege Harry Kane fand im Gespräch mit „BILD" deutliche Worte des Lobes: „Er hat einen unglaublichen Saisonstart hingelegt. Ich fand ihn schon letztes Jahr fantastisch. Er hat eine großartige WM gespielt und nahtlos daran angeknüpft. Ich glaube, dass er sich dank seines Alters und seiner Mentalität weiter verbessern wird."

Der Engländer führte weiters aus: „Die Spieler um ihn herum motivieren ihn, und natürlich auch der Trainer. Er befindet sich in einem hervorragenden Umfeld, um sich zu verbessern und weiterzuentwickeln. Seit Saisonbeginn hat er sein Niveau noch einmal deutlich gesteigert."

Völlig kurios: Olise stürmt ganz ohne Schuh-Sponsor

Abseits des Verhandlungstisches sorgt Olise mit einer seltenen Besonderheit für Aufsehen. Während im modernen Profifußball millionenschwere Ausrüsterverträge die Norm sind, besitzt der französische Nationalspieler bis heute keinen Kontrakt mit einem Sportartikelhersteller.

Wie die renommierte französische Sportzeitung „L'Équipe" berichtete, verzichtet der Flügelstürmer bewusst auf derartige Kooperationen. Eine Quelle erklärte gegenüber dem Blatt knapp: „Er hat keinen, es interessiert ihn überhaupt nicht." Olise verzichtet damit freiwillig auf stattliche Einnahmen, um bei der Wahl seines Schuhwerks völlig ungebunden zu bleiben:

  • Meistens greift er zu Modellen von Nike.
  • Häufig ist er auch in Schuhen von Adidas am Feld zu sehen.
  • Zeitweise lief er sogar mit Modellen von New Balance auf.

Harte Verhandlungen für die Münchner Chefetage

Mit dieser Haltung unterstreicht der Bayern-Star seine Unabhängigkeit. Für das Münchner Management bedeutet die Klausel-Forderung indes ein strategisches Dilemma: Gibt der Verein nach, verliert er die langfristige Transferhoheit; bleibt er hart, droht mittelfristig ein Abschied zu einem europäischen Konkurrenten.