Extremer Sommer

ORF-Experte Marcus Wadsak schockt mit Hitze-Prognose

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Österreich steht vor weiteren heißen Tagen – und eine nachhaltige Abkühlung ist vorerst nicht in Sicht.
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ORF-Meteorologe Marcus Wadsak ordnet die außergewöhnliche Wetterlage in einem neuen Video ein und findet dabei deutliche Worte zum Klimawandel.

"Noch verschärfen"

"Sonnenschein und Hitze haben Österreich wieder fest im Griff und die Hitze wird sich in den nächsten Tagen noch verschärfen", sagt Wadsak. Für ihn ist die aktuelle Entwicklung auch ein weiterer Beleg dafür, wie stark sich das Klima verändert.

Besonders eindrucksvoll sei die Zahl der extrem heißen Tage. Österreich habe in diesem Sommer bereits sechs Tage mit Temperaturen von mehr als 40 Grad erlebt. Eine solche Entwicklung sei ohne die globale Erwärmung nicht erklärbar, betont der Meteorologe. Hinzu komme eine außergewöhnlich lange Trockenphase, die mittlerweile fast ein Jahr andauere.

Wadsak warnt zugleich davor, nur auf die Hitze zu blicken. Eine wärmere Atmosphäre könne mehr Feuchtigkeit aufnehmen – und damit auch heftige Starkregenfälle begünstigen. Extremwetter könne daher sowohl in Form von Hitze als auch durch Gewitter, Starkregen und Muren auftreten.

42 Grad

Auch die Behauptung, 42 Grad seien in Österreich grundsätzlich unmöglich, weist Wadsak zurück. Eine solche Temperatur sei physikalisch durchaus möglich. "Natürlich kann es 42 Grad kriegen", stellt er klar.

Die derzeitige Wetterlage selbst sei zwar nicht neu. Verantwortlich sei ein stabiles Hochdruckgebiet, das heiße Luft aus dem Mittelmeerraum nach Mitteleuropa lenke. Die außergewöhnliche Dauer und Intensität solcher Hitzewellen seien laut Wadsak jedoch eng mit der fortschreitenden Erwärmung verbunden.