Erste Überraschung

ORF-Knall: Pig löst Radiodirektion auf

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Der neue ORF-Chef Clemens Pig sorgt bereits für die erste Überraschung.
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APA-CEO Clemens Pig ist Freitagnacht nach gut fünfzehnstündiger Sitzung des Stiftungsrates zum ORF-Generaldirektor ab 2027 bestellt worden. Er wird damit auf die gegenwärtige ORF-Chefin Ingrid Thurnher folgen, die nicht erneut kandidierte. Der 51-jährige Tiroler erreichte im ORF-Stiftungsrat 21 von 35 Stimmen und kam damit auf die absolute Mehrheit.

"Ein langer Tag geht zu Ende, und ein neuer Morgen für den ORF bricht an", sagte der frisch designierte ORF-Generaldirektor direkt im Anschluss an die Wahl um 2 Uhr früh bei einer Pressekonferenz. Mit der gegenwärtigen ORF-Chefin Ingrid Thurnher will er ab Tag 1 zusammenarbeiten.

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Aus für Radiodirektion

Pig kündigte in der Pressekonferenz auch bereits eine erste Überraschung an: Die bisherige Radiodirektion wird gestrichen. Die Direktionsstruktur werde so realisiert, wie sie in seinem Konzept vorgesehen sei, stellte er klar. Das wurde in der Stiftungsratssitzung auch so beschlossen. Er sieht eine Finanzdirektion, eine für "Technologie und Innovation", eine für "Programm und Brands" und eine für "Audience und Plattformen" vor. Die gegenwärtige Radiodirektion ist damit Geschichte.

Damit entgegnet der neue ORF-Chef den Postenschacher-Gerüchten der letzten Wochen, wonach die Posten bereits ausgemachte Sache seien. Die bisherige FM4-Chefin Dodo Roščić - Wunschkandidatin als Radiodirektorin von Medienminister Andreas Babler - geht damit leer aus.