Venezuela-Beben
Papst sendet Soforthilfe von 100.000 Euro
Über das Amt für päpstliche Wohltätigkeit ließ Leo XIV. die erste finanzielle Unterstützung senden.
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Die Zuwendung des Papstes wurde nach Gesprächen mit dem Apostolischen Nuntius im Land, Alberto Ortega Martín, Titularerzbischof von Midila, sowie mit dem Erzbischof von Caracas, Raúl Biord Castillo, beschlossen. "Den Bedürfnissen der venezolanischen Bevölkerung wird jedoch weiterhin große Aufmerksamkeit gewidmet. In den kommenden Tagen wird man sich auf Anweisung der Ortskirche bemühen, diesen Bedürfnissen gerecht zu werden", berichteten die vatikanischen Medien.
Italien entsendet Rettungsteam nach Venezuela
Italien hat inzwischen ein Team der Zivilschutzbehörde nach Venezuela entsendet, das im lateinamerikanischen Land bei der Suche nach Vermissten helfen soll. Mehr als die Hälfte der rund 40 entsendeten Einsatzkräfte besteht aus Spezialisten für die Rettung aus Trümmern, unterstützt von technischen Fachkräften für Logistik und Lagekartierung sowie Kommunikationsspezialisten für den Einsatz im Katastrophengebiet. Parallel dazu sollen weitere Einheiten aus Italien per Lufttransport folgen, darunter Kräfte der regionalen Gesundheitsdienste und der Feuerwehr. Auch Flugzeuge der italienischen Luftwaffe sollen für den Transport eingesetzt werden.
Der italienische Außenminister Antonio Tajani erklärte auf der Plattform X, Italien stehe bereit, "alles zu tun, um dem venezolanischen Volk zu helfen" und der dort lebenden italienischen Gemeinschaft Unterstützung zu sichern. Zudem will die Regierung Meloni die Europäische Union um Aktivierung des europäischen Katastrophenschutzmechanismus bitten, um die internationalen Hilfsmaßnahmen zu koordinieren. Tajani verwies auf die große italienische Gemeinschaft im Land, eine der größten weltweit, sowie auf zahlreiche Italo-Venezolaner, die ebenfalls Unterstützung erhalten sollen.