"Vieles davon ist schlichtweg falsch", schrieb Pentagon-Sprecher Sean Parnell auf X. Er betonte, dass die Veröffentlichung streng geheimer Lageberichte ein "Verbrechen" sei. In einem Statement sagte Parnell, dass der Artikel "ein schlecht recherchierter Bericht voller Ungenauigkeiten" sei.
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Zu internen operativen Abläufen oder bestimmten Risikobewertungen wolle er sich nicht öffentlich äußern. Zuvor hatte die "Washington Post" unter Berufung auf mit einem geheimen Dokument vertraute Personen berichtet, dass mehrere hochrangige US-Militärs Verteidigungsminister Pete Hegseth darauf hingewiesen hätten, dass eine Verlängerung groß angelegter Operationen gegen den Iran nicht tragbar sei. Außerdem könnten dadurch die Fähigkeiten der Streitkräfte, Bedrohungen auch in der Heimat abzuwehren, eingeschränkt werden, schrieb die Tageszeitung unter Berufung auf das Secretary of Defense Orders Book (SDOB).
Warnungen seitens der Militärführung
Dabei handelt es sich laut "Washington Post" um eine in der Regel zweimal im Monat zusammengestellte Übersicht über die weltweite Verfügbarkeit von US-Kriegsschiffen, Flugzeugen, Personal und Waffensystemen. Die Warnungen seien von Oberbefehlshabern von Heer, Marine und Luftwaffe sowie den Viersternegenerälen, die die US-Operationen in Europa, Asien und Lateinamerika leiten, ausgesprochen worden, hieß es weiter.
Laut dem Dokument sei vorgesehen, dass einige in Nahost stationierten Truppen bis September und andere bis 2027 dort bleiben sollen. Eine mögliche Verlängerung des Truppeneinsatzes habe die Militärführung dazu veranlasst, ihre Besorgnis zu äußern.