Tankstellen-Raub
Pfandsammler schnitt sich bei Überfall selbst Finger ab
Wien. Nach derzeitigem Ermittlungsstand kam es zunächst zu einem Konflikt zwischen dem Betreiber einer Tankstelle in Simmering und der Gruppe Pfandflaschen-Sammler, über die er davor ein Hausverbot ausgesprochen hatte - was die vier jungen Männer nicht verstanden bzw. verstehen wollten.
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Im Zuge der Auseinandersetzung zog einer der Beteiligten, ein 22-jähriger Syrer, ein Messer und stach viermal auf den Tankstellen-Betreiber ein. Danach flüchtete der Angreifer - ließ aber "etwas" am Tatort zurück, nämlich eine abgetrennte Fingerkuppe. Die Verletzung hatte er sich beim Handgemenge wohl selbst zugefügt.
Angreifer erfand als Ausrede Überfall
Während der Tankwart mit der Rettung in den Schockraum eines Krankenhauses gebracht wurde, fand man im Zuge der weiteren Erhebungen heraus, dass sich in einem anderen Wiener Spital eine männliche Person mit einer abgetrennten Fingerkuppe in Behandlung befand. Der junge Patient gab an, überfallen worden zu sein. Schnelkl stellte sich dann allerdings heraus, das der verletzte Araber eben jener Syrer war, der in Simmering auf den Tankstellen-Betreiber eingestochen und sich dabei offenbar selbst verstümmelt hatte.
Die Ermittlungen laufen.