In Europa
Preisschock: In diesen Urlaubsländern ist der Mietwagen am teuersten
Für viele gehört ein Mietwagen zum Urlaub einfach dazu. Er verspricht ultimative Flexibilität und das echte Roadtrip-Gefühl. Doch bei der Buchung droht vielen Urlaubern ein böses Erwachen. Aktuelle Auswertungen großer Mietwagen-Portale, wie billiger-mietwagen.de und Sunny Cars, für die diesjährige Sommersaison zeichnen ein klares, aber gespaltenes Bild. Wer blind bucht, wirft schnell hunderte Euro aus dem Fenster.
Preis-Explosion: Hier wird der Mietwagen zum Luxus-Gut
Das absolute Negativ-Highlight des Jahres 2026 ist Ibiza. Auf der Baleareninsel sind die Preise im Vergleich zum vergangenen Sommer um unglaubliche 84,5 Prozent explodiert. Der Grund? Eine neue gesetzliche Flottenobergrenze auf der Insel hat das Angebot an Mietwagen um 40 Prozent verknappt. Für einen einfachen Kleinwagen zahlen Urlauber hier derzeit fast 650 Euro pro Woche. Doch auch andere Trend-Ziele haben die Preisschraube massiv angezogen:
Island: Die Insel aus Feuer und Eis verteidigt ihren Titel als teuerstes Pflaster. Durchschnittlich 94,10 Euro pro Tag werden für einen Mietwagen fällig – und wer ins Hochland will (Allrad-Pflicht!), zahlt noch deutlich mehr.
Sizilien & Mykonos: Die beiden Insel-Schönheiten verlangen in der Hochsaison über 500 Euro pro Woche für einen simplen Kleinwagen.
Madeira & Sardinien: Auch auf der portugiesischen Blumeninsel (über 518 Euro/Woche) und der italienischen Mittelmeerperle (484 Euro/Woche) sind die Preise gegenüber 2025 spürbar in die Höhe geklettert.
Überraschende Schnäppchen
Doch es gibt auch gute Nachrichten für preisbewusste Entdecker. Wer flexibel ist, kann 2026 richtig Geld sparen. In vielen Ländern sind die Preise im Vergleich zum Vorjahr überraschend stark gesunken.
Frankreich: Ein Roadtrip durch die Provence oder an der Côte d'Azur? In Frankreich zahlen Urlauber rund 15,7 Prozent weniger als noch im Vorjahr.
Großbritannien, Schweiz & Irland: Auch hier sind zweistellige (bzw. bei Irland moderate) Preisrückgänge zu verzeichnen.
Selbst in Griechenland (zumindest auf dem Festland und abseits von Mykonos) sind die Preise im landesweiten Schnitt minimal gesunken (-2,8 Prozent).
So entkommen Sie der Kostenfalle
Timing ist alles
Während der Juli extreme Hochsaison-Preise abruft, fallen die Raten im September oft drastisch. Auf Mallorca oder Kreta kann eine Verschiebung des Urlaubs in den Spätsommer schnell über 100 Euro pro Woche beim Mietwagen sparen.
Frühbucher schlagen Last-Minute
Wer bis zur letzten Minute wartet, hofft meist vergeblich auf Schnäppchen. Die Flotten an den absoluten Hotspots (wie Ibiza, Mallorca, Sizilien) sind begrenzt. Was weg ist, ist weg – der Rest wird extrem teuer.
Vorsicht vor Zusatzkosten
Auch wenn der Basis-Preis günstig scheint – Versicherungen (Vollkasko ohne Selbstbeteiligung ist Pflicht!), Zusatzfahrer oder "Tank voll/leer"-Regelungen können den Preis am Schalter verdoppeln.
Vergleichen Sie die Preise und checken Sie genau, ob das Insel-Ziel den extremen Aufschlag rechtfertigt, oder ob ein Land mit fallenden Mietwagenpreisen vielleicht die aufregendere Alternative für diesen Sommer ist!.