Am 3. Oktober

Premiere für "Familienmission Zivilschutztag"

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Besonders für Patchwork-Familien ist es wichtig für den Fall eines Blackouts einen Familientreffpunkt festzulegen.
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Am ersten Samstag im Oktober, am 3. Oktober, ist wieder Zivilschutztag. Wie jedes Jahr ertönt dabei der bundesweite Sirenenprobealarm.

Unter dem Motto "Familienmission Zivilschutztag" ruft der OÖ Zivilschutz heuer erstmalig Familien dazu auf, diesen Termin gemeinsam zu nutzen. „Zivilschutz beginnt bereits bei den Kleinen. Die Kenntnis der Notrufnummern, der Sirenensignale, das richtige Verhalten in Notsituationen – man kann nicht früh genug damit anfangen. Sicherheit ist generationenübergreifend", sagt OÖ Zivilschutz-Präsident NR Bgm. Michael Hammer.

Notfallrucksack packen

Ein Familien-Notfallplan müss keine trockene Pflichtübung sein. Wenn Eltern und Kinder gemeinsam durchgehen, was im Ernstfall zu tun ist, wird daraus ein echtes Familien-Erlebnis:

  • Notrufnummern lernen: Ein kleines Notruf-Quiz spielen – wer weiß, wann man 122, 133, 144 oder 112 wählt?
  • Sirenensignale erkennen: Die drei Signaltöne (Warnung, Alarm, Entwarnung) gemeinsam anhören und als Rate-Spiel üben.
  • Erste Hilfe spielerisch üben: Einen Verband am Teddybären anlegen oder die stabile Seitenlage gemeinsam nachstellen.
  • Notfallrucksack packen: Die Kinder dürfen mitentscheiden, was hinein muss – daraus wird ein kleiner Packwettbewerb.
  • Fluchtplan der Wohnung zeichnen: Gemeinsam einen Grundriss malen und Fluchtwege sowie den Treffpunkt einzeichnen.
  • Stromausfall-Probe: Kurz das Licht ausschalten und mit Taschenlampe zeigen, wo Notfallradio und Notbeleuchtung liegen.
  • Vorräte zählen und sortieren: Kinder helfen beim Blick auf Ablaufdaten und sortieren den Vorratsschrank.
  • Familientreffpunkt festlegen: Gemeinsam überlegen und auf einem Stadtplan markieren, wo man sich im Ernstfall trifft.