Daten-Skandal

Prinzessin Kate: Krankenakte sollte verkauft werden

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Der Datenskandal um die Krankenakte von Prinzessin Kate hat drastische Konsequenzen: Ein Mitarbeiter der renommierten London Clinic wurde nach dem unbefugten Zugriffsversuch auf die vertraulichen Unterlagen der Prinzessin von Wales fristlos entlassen und aus dem Berufsregister gestrichen.
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Der Vorfall ereignete sich bereits Anfang 2024, als die Prinzessin von Wales am 16. Januar für eine geplante Bauchoperation in der London Clinic aufgenommen wurde.

Verdacht wurde bestätigt

Nach ihrem 13-tägigen Krankenhausaufenthalt geriet ein bis dahin als vertrauenswürdig geltender Mitarbeiter in den Verdacht, versucht zu haben, illegal auf die vertraulichen medizinischen Dokumente der zukünftigen Königin zuzugreifen. Eine interne Untersuchung bestätigte nun den schwerwiegenden Verdacht.

König Charles III. lag auf derselben Station

Besonders brisant: König Charles III. war zur exakt gleichen Zeit wie seine Schwiegertochter Patient in der Londoner Luxusklinik. Er ließ sich dort wegen einer vergrößerten Prostata behandeln. Nach seinem dreitägigen Aufenthalt stellten die Ärzte bei dem Monarchen eine "Form von Krebs" fest, wegen der er sich nach wie vor in Behandlung befindet. Nachdem der mutmaßliche Datenverstoß aufflog, handelte die Klinikleitung sofort:

  • Meldung an den Palast: Das Krankenhaus kontaktierte den Buckingham-Palast, um die königlichen Mitarbeiter zu beruhigen, dass die Akten des Königs sicher waren.
  • Meldung an die Behörden: Gemäß den offiziellen Richtlinien wurde die britische Datenschutzbehörde (ICO) innerhalb von 72 Stunden über den Vorfall informiert.
  • Die Ermittlungen: Das ICO leitete eine umfassende, mehr als zwei Jahre andauernde Untersuchung ein, um den Fall lückenlos aufzuklären.
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Lebenslanges Berufsverbot als Strafe

Die Datenschutzbehörde, die in Großbritannien auch befugt ist, strafrechtliche Verfahren einzuleiten, stimmte am Ende der Untersuchung den härtesten Sanktionen gegen den Spion zu.

Das  Urteil für den ehemaligen Angestellten: "Es wird davon ausgegangen, dass das ICO der Sanktion zugestimmt hat, wonach die betreffende Person aus ihrem Amt entfernt und aus dem Berufsregister gestrichen wurde."

Damit verliert der ehemalige Mitarbeiter nicht nur seinen Job in der London Clinic, sondern darf aufgrund der Streichung aus dem Register seinen Beruf landesweit nicht mehr ausüben. Die Klinik betonte nach dem Vorfall erneut, dass der Schutz der Patientendaten für das Haus oberste Priorität habe.