TV-Irritation
Pulli-Frust beim Schlagerbooom: Fans wundern sich über Winter-Look von DJ Ötzi
Der ORF strahlte am Samstagabend das große "Schlagerbooom Open Air" aus und erntete damit teils heftige Verwunderung vor den Bildschirmen. Eigentlich sind die Fans es gewohnt, die Show mit Florian Silbereisen live serviert zu bekommen, doch beim Open Air 2026 lief das anders. Die Sendung wurde bereits am 5. und 6. Juni in Kitzbühel aufgezeichnet – damals herrschten in Tirol völlig andere Temperaturen als am vergangenen Samstag. Da zu Beginn der Ausstrahlung kurz transparent blendete "Sie sehen eine aufgezeichnete Sendung" eingeblendet wurde, blieb dies von manchen Usern im Netz unbemerkt.
Winter-Looks bei Sommerhitze
Besonders die Kleiderwahl einiger Stars sorgte auf der Social-Media-Plattform X für reichlich Diskussionsstoff. Dass Kult-Star DJ Ötzi, 55, eine Mütze trug, war kaum überraschend, da die Kopfbedeckung bei ihm quasi angewachsen ist. Im Verlauf der Show war er allerdings sogar mit einem dicken Pulli zu sehen. Auch Kollegin Kerstin Ott, 44, stand in einer Sweatjacke auf der Bühne und selbst viele Zuschauer im Kitzbüheler Stadion waren erstaunlich unsommerlich gekleidet. Ein Nutzer auf X kommentierte irritiert: "Der Schlagerbooom ist wohl nicht live, so wie die alle angezogen sind." Ein anderer wusste zwar über die Aufzeichnung Bescheid, fand den Anblick mit den Jacken aber dennoch "komisch".
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Wetter-Spruch sorgt für Frust
Für den größten Aufreger sorgte jedoch Gastgeber Florian Silbereisen, 44, selbst. Als er mit David Garrett, 45, über die Open-Air-Atmosphäre plauderte, schwärmte der Moderator: "So ein Wetter ist natürlich ein Traum." Zu Hause vor den Fernsehern herrschten am Samstagabend jedoch belastende Rekordtemperaturen, weshalb der Spruch bei den leidenden Zuschauern gar nicht gut ankam. Eine X-Nutzerin machte ihrem Ärger direkt Luft: "Wenn in der Schlagerbooom-Aufzeichnung vom Wetter geschwärmt wird, fühlt man sich irgendwie verarscht." Ein Zuschauer, der nach eigenen Angaben am 6. Juni selbst vor Ort im Stadion war, klärte die Situation schließlich auf: Damals hatte es in Kitzbühel nämlich gerade einmal herbstliche 13 Grad, weshalb dicke Jacken getragen wurden.