Hoff Thorup mahnt

Rapid fordert den WAC! Grün-Weiß reist mit Top-Bilanz ins Lavanttal

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Der SK Rapid Wien reist mit breiter Brust zum Wolfsberger AC. Trotz Personalsorgen beim Gegner und makelloser Bilanz mahnt Coach Johannes Hoff Thorup vor Nachlässigkeiten.
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Der einst gefürchtete Angstgegner entwickelte sich für den SK Rapid zuletzt zum Lieblingsrivalen. In der vergangenen Saison sicherten sich die Hütteldorfer alle Punkte gegen die Lavanttaler – ein Novum in der Bundesliga-Historie der Grün-Weißen. Vor dem Wiedersehen am Samstag im Kärntner Lavanttal warnt Rapid-Trainer Johannes Hoff Thorup dennoch eindringlich davor, den Gegner zu unterschätzen. Er verwies darauf, dass der WAC in den letzten beiden Ligapartien jeweils früh durch Rote Karten geschwächt wurde. Zudem erinnerte er an das zähe 2:0 im vergangenen Februar: "Damals haben wir eine unserer schlechtesten Leistungen in Heimspielen geboten, seit ich hier bin. Es wird ein schwieriges Spiel. Wir müssen unser Bestes geben und schauen, dass wir in der Liga wieder auf Kurs kommen" (17:00 Uhr/live Sky Sport Austria & Sport24-Liveticker).

Sorgenfalten bei WAC-Coach Silberberger

Beim Wolfsberger AC zeigt die Formkurve nach dem fulminanten 3:0-Auftaktsieg über die Wiener Austria steil nach unten. Das jüngste 1:3 gegen den LASK besiegelte das vierte sieglose Ligaspiel in Serie, womit die Kärntner auf Platz acht abrutschten und nur noch zwei Zähler Vorsprung auf das Tabellenschlusslicht aufweisen. Auch der Zitter-Erfolg im Cup-Match gegen den Drittligisten Parndorf, der erst im Elfmeterschießen fixiert werden konnte, brachte keine Erleichterung. "Es ist extrem viel zu tun", gestand Trainer Thomas Silberberger nach dem Pokal-Krimi unverhohlen ein.

Große Personalnot im Lavanttal

Zu allem Überfluss wird die Aufgabenstellung für Silberberger durch bittere Personalausfälle erschwert. Abwehrchef Nicolas Wimmer fällt wegen einer schweren Knieverletzung monatelang aus, und Topstürmer Giacomo Vrioni (vier Saison-Tore) muss wegen eines Muskelfaserrisses rund zwei Wochen pausieren. Einzig die Rückkehr der defensiven Leistungsträger Raffael Behounek und Simon Piesinger nach ihren Sperren bringt etwas Stabilität zurück. "Gerade jetzt müssen wir noch enger zusammenrücken", appellierte Silberberger an den Kampfgeist seiner Mannschaft.