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ÖFB trennt sich von Sportdirektor Peter Schöttel
Heute hat der ÖFB das Aus offiziell verkündet. Zuvor hatte es bereits am Donnerstag erste Berichte über eine mögliche Trennung gegeben, die nun bei der Aufsichtsratssitzung endgültig abgesegnet wurde. Damit endet die gemeinsame Zeit des langjährigen Sportdirektors und des ÖFB.
ÖFB: "Unterschiedliche Vorstellungen"
Der Grund für das Schöttel-Aus? Der ÖFB schreibt dazu in einem offiziellen Statement: "Dem Ende der Zusammenarbeit liegen unterschiedliche Vorstellungen hinsichtlich der künftigen strategischen Ausrichtung und Ausgestaltung der Position zugrunde."
Der Verband betonte aber "die Wertschätzung für die von Peter Schöttel in den vergangenen neun Jahren geleistete Arbeit sowie für seine Person".
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So reagiert Schöttel
Peter Schöttel sagt laut ÖFB-Aussendung: "Ich nehme die getroffene Entscheidung zur Kenntnis. Gleichzeitig möchte ich mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, insbesondere der Direktion Sport, für die gute und kollegiale Zusammenarbeit in neun sehr erfolgreichen Jahren bedanken."
Pröll bedankt sich bei Schöttel
"Auch wir bedanken uns bei Peter Schöttel für seine Arbeit in den vergangenen Jahren, die von vielen Erfolgen für den ÖFB geprägt war. Für seinen weiteren Weg wünschen wir ihm alles Gute und viel Erfolg", sagt ÖFB-Aufsichtsratsvorsitzender Josef Pröll.
Nachfolge von Willi Ruttensteiner
Die Rapid-Legende war bereits seit dem Jahr 2017 für den Verband tätig gewesen. Im Oktober desselben Jahres übernahm er schließlich das Amt des Sportdirektors von seinem Vorgänger Willi Ruttensteiner. In dieser Funktion war er nun über viele Jahre im Einsatz und prägte die Geschicke des Verbandes mit.
Betreuung der U19 und U21
Bevor Schöttel die sportliche Leitung auf höchster Ebene antrat, betreute er das U19-Nationalteam für insgesamt fünf Spiele. Darüber hinaus coachte er auch die U21-Nationalmannschaft für zwei Länderspiele auf interimistischer Basis.
Schöttels Erfolge
In seine Amtszeit fallen zwei Teilnahmen des Nationalteams an Europameisterschaften sowie die erstmalige Qualifikation für eine Weltmeisterschaft seit 28 Jahren. Das Frauen-Nationalteam qualifizierte sich in diesem Zeitraum ebenfalls für eine Europameisterschaft und stieß 2022 in England bis ins Viertelfinale vor. Darüber hinaus erreichten mehrere Nachwuchs-Nationalteams WM- und EM-Endrunden. Einen besonderen Höhepunkt stellte dabei der Einzug des U17-Nationalteams ins WM-Finale im vergangenen Jahr dar.
So geht es nach dem Schöttel-Aus weiter
Der ÖFB-Aufsichtsratsvorsitzende Josef Pröll wird am Montag, 14. September ab 14.00 Uhr im Rahmen einer Pressekonferenz über die weitere Vorgehensweise informieren.
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