Conference League
Rapid vor Herzschlag-Duell gegen Hearts
Die Grün-Weißen wollen sich in Schottland eine gute Ausgangslage für das Rückspiel am kommenden Mittwoch schaffen. Dabei reist Rapid mit breiter Brust an. Acht Pflichtspiele, acht Siege – zuletzt fegte die Mannschaft von Johannes Hoff Thorup den GAK mit 8:0 vom Platz. "Es wird ein schwieriges Spiel, aber eines, in dem wir definitiv Chancen haben", weiß der Däne. Dass die Hearts verwundbar sind, zeigte bereits Sturm Graz: Die Steirer schlugen den schottischen Vizemeister in der Champions-League-Qualifikation gleich zweimal mit 4:0 und 2:0.
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Nach einem durchwachsenen Saisonstart fanden die Hearts zuletzt aber wieder besser in die Spur. Dennoch warnt Trainer Wouter Vrancken vor Rapids Spielweise. Die Hütteldorfer seien mit dem Ball sogar stärker als Sturm und würden mit aggressivem Pressing auftreten.
Hearts bauen auf die Hölle von Tynecastler
Für seine Mannschaft wird es deshalb darauf ankommen, von Beginn an dagegenzuhalten. Dazu kommt die besondere Kulisse im Tynecastle Park. Knapp 20.000 Fans werden für einen Hexenkessel sorgen und ihre Mannschaft lautstark nach vorne peitschen. "Wir können uns auf eine klassische britische Atmosphäre gefasst machen", sagt Hoff Thorup. Rapid müsse dem Druck standhalten und gleichzeitig seinen eigenen Fußball durchziehen.
Auch Ercan Kara weiß, worum es geht: "Wir wollen unbedingt in die Ligaphase." Doch die Belastung ist gewaltig – für Rapid steht bereits das neunte Pflichtspiel in nur vier Wochen an. Immerhin wurde der Liga-Hit gegen Salzburg auf Anfang September verschoben. Damit haben die Hütteldorfer am Wochenende frei und können ihre volle Energie in die beiden Duelle mit den Hearts stecken. Die Schotten stehen hingegen vor ihrem achten Pflichtspiel und hatten zuletzt ebenfalls eine Pause.
Hoff-Thorup-Elf will Euro-Herbst klarmachen
Personell dürfte Hoff Thorup seine stärkste Elf ins Rennen schicken. Jakob Schöller muss nach seiner Oberschenkelverletzung passen. Dafür sollen Tonni Adamsen und Yusuf Demir für Wirbel sorgen. Die Marschroute ist klar: Rapid will den Hexenkessel von Edinburgh überstehen – und den nächsten Schritt Richtung Euro-Herbst machen.