Bewaffnete Überfälle

Raubserie in Wien: Sieben Verdächtige geschnappt

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Bei den Überfällen umzingelten die Angreifer ihre Opfer mit Pistolen bewaffnet und mit Sturmhauben maskiert.
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Wien. Nach einer Serie brutaler Raubüberfälle in den Wiener Bezirken Hietzing, Penzing und Rudolfsheim-Fünfhaus hat die Polizei alle mutmaßlichen Täter ausgeforscht.

In der Nacht auf den 23. Mai sollen die Räuber mehrere Menschen überfallen, sie mit Waffen bedroht und Bargeld sowie Wertgegenstände erbeutet haben. Laut Ermittlern traten die Täter in Gruppen von drei bis fünf Personen auf, waren maskiert und teilweise mit Pistolen bewaffnet. Bei zwei Überfällen sollen sogar Schüsse gefallen sein.

Spur führte zu Fluchtfahrzeug

Das Landeskriminalamt Wien startete umfangreiche Ermittlungen, befragte zahlreiche Zeugen und wertete Videomaterial aus. Schließlich geriet ein Fahrzeug ins Visier der Ermittler, das bei den Taten verwendet worden sein soll.

Bei einer Verkehrskontrolle wurde der Wagen angehalten, wodurch die Polizei weitere Tatverdächtige identifizieren konnte. Zwei Männer stellten sich bereits am 2. Juni freiwillig und legten Geständnisse ab. Insgesamt ordnete die Staatsanwaltschaft sieben Festnahmen sowie mehrere Hausdurchsuchungen an.

Letzter Verdächtiger geschnappt

Der letzte flüchtige Verdächtige wurde erst jetzt von Beamten der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität im Bereich der Schultheßgasse festgenommen.

Insgesamt sitzen nun sieben Männer im Alter zwischen 18 und 28 Jahren (Österreicher, Syrer und Serben) in Haft. Bei ihren Einvernahmen gaben die Beschuldigten an, aus Langeweile und Geldnot gehandelt zu haben.