Ausstiegsklausel

Red-Bull-Knall um Max Verstappen (28)

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Millionenpoker: Red Bull will Verstappen die Ausstiegsklausel offenbar abkaufen
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Bei Red Bull laufen hinter den Kulissen intensive Verhandlungen über die Zukunft von Max Verstappen. Obwohl der Vertrag des viermaligen Formel-1-Weltmeisters noch bis Ende 2028 läuft, sorgt eine Ausstiegsklausel für Nervosität beim österreichischen Rennstall. Wie die BILD berichtet, möchte Red Bull dem Niederländer die Klausel sogar gegen eine Millionen-Zahlung abkaufen.

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Auslöser der Diskussionen ist die sportliche Krise des Teams. Nach Jahren der Dominanz steckt Red Bull derzeit in ungewohntem Fahrwasser. Hinter Mercedes, Ferrari und McLaren gilt der Rennstall aktuell nur noch als vierte Kraft im Feld. Verstappen liegt in der Fahrerwertung lediglich auf Rang sieben – weit entfernt von den Titelkämpfen, die er in den vergangenen Jahren geprägt hat.

Geheimtreffen in Salzburg

Laut BILD trafen sich deshalb Anfang Juni am Salzburger Flughafen mehrere Spitzenvertreter des Konzerns, darunter Red-Bull-Erbe Mark Mateschitz, Mehrheitseigner Chalerm Yoovidhya, Sportchef Oliver Mintzlaff, Teamchef Laurent Mekies sowie Verstappen und dessen Manager Raymond Vermeulen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die Zusammenarbeit langfristig gesichert werden kann.

Der Hintergrund: Verstappen verfügt offenbar über eine Ausstiegsklausel, die ihm einen vorzeitigen Abschied ermöglichen könnte. Für Red Bull wäre das ein schwerer Schlag. Bereits nach dem Tod von Firmengründer Dietrich Mateschitz hatte dessen Sohn Mark erklärt: "Der Verlust von Max Verstappen wäre das Schlimmste, was der Marke Red Bull passieren könnte."

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Verstappens Management bemüht sich allerdings um Beruhigung. Manager Raymond Vermeulen sagte gegenüber BILD: "Wir haben einen Vertrag bis 2028. Natürlich gibt es Ausstiegsklauseln, die gab es immer. Wir haben aber nie eine eingelöst. Im Gegenteil. Wir waren immer loyal und werden es auch bleiben."

Wenig Optionen

Gleichzeitig machte er deutlich, worauf es dem Niederländer ankommt: "Wir möchten den Weg mit Red Bull weitergehen und Max seine Karriere hier beenden – aber natürlich mit der Möglichkeit zu gewinnen."

Gerade darin liegt derzeit das Problem. Verstappen will zunächst abwarten, ob Red Bull in den kommenden Rennen wieder konkurrenzfähig wird. Denn für den 28-Jährigen steht der sportliche Erfolg über allem.

Auch die Alternativen sind begrenzt. Ferrari hat seine Fahrer langfristig gebunden, McLaren ebenfalls. Als realistische Option gilt lediglich Mercedes, doch auch dort scheint das Interesse zuletzt abgekühlt zu sein.