WM-Führung in Gefahr?

Alarm bei Mercedes: Pannen-Serie geht weiter

Zwei Mercedes-Fahrer im Rennanzug sitzen bei einer Pressekonferenz vor schwarzem Hintergrund.
© NurPhoto via Getty Images
Nach dem eindrucksvollen Saisonstart von Mercedes tauchen immer mehr Probleme auf, die sich scheinbar nicht sofort lösen lassen.
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Mercedes ist in der laufenden Formel-1-Saison zurück an der Spitze. Allerdings holen die Rivalen Ferrari, McLaren und Red Bull nicht nur auf, jetzt tauchen auch schon mehrere Probleme bei den Silberpfeilen auf.

So kostete eine defekte Batterie George Russell etwa den Sieg in Montreal. Damals jubelte noch WM-Leader Kimi Antonelli, doch nach dem erneuten Sieg in Monaco gab es in der Vorwoche den ersten Dämpfer.

Beim GP von Barcelona ließ Ferrari-Star Lewis Hamilton George Russell hinter sich, während diesmal Kimi Antonelli nicht die Ziellinie erreichte. Teamchef Toto Wolff stellte danach klar: "Wir können uns nicht regelmäßig oder immer wieder Ausfälle leisten."

Problem entdeckt

Mittlerweile hat man den Grund für die Probleme entdeckt. Allerdings gab es auch dabei Probleme. Denn die defekte Batterie aus Kanada musste aus Sicherheitsgründen mit dem Schiff nach Großbritannien befördert werden.

epa13036061 Mercedes team principal Toto Wolff arrives at the paddock to compete in the Formula 1 Grand Prix of Barcelona-Catalunya at Circuit de Barcelona-Catalunya track in Barcelona, Spain, 14 June 2026. EPA/Alejandro Garcia
Besorgt: Mercedes-Teamchef Toto Wolff. © EPA

Dadurch verlor man bei der Ursachenforschung viel Zeit. Technikchef James Allison verrät, dass die Defekte zwar "nicht alle identisch" seien, allerdings allesamt im Bereich der Batterie liegen.

"Etwas Glück"

Nun hofft man, die Probleme "mit etwas Glück" gelöst zu haben. Allerdings muss man die neuen Teile vorsichtig einführen. Komplett lösen kann man sie nur, wenn man die Batterie wechselt. Allerdings muss man das genau durchplanen. Wenn die Power Unit zu oft in einer Saison gewechselt wird, setzt es heftige Strafen, die abermals den Sieg kosten können.

"Man muss akzeptieren, dass es auch Defekte geben wird. Wir versuchen sicherzustellen, dass diese Defekte in Testfahrten oder auf Prüfständen passieren", gibt Allison zu.

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