Große Zufriedenheit

RLB OÖ mit deutlichem Gewinn im 1. Halbjahr 2026

© RLB OÖ/KK
Die RLB OÖ hat ihren Gewinn im 1. Halbjahr 2026 kräftig gesteigert. Vor allem die positive Entwicklung ihrer Beteiligungen sorgte für Rückenwind. Gleichzeitig wuchs die Bank auch im operativen Geschäft.
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Die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich (RLB OÖ) hat im ersten Halbjahr 2026 einen deutlichen Gewinnanstieg erzielt. Der Gesamtperiodenüberschuss erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 452,6 Millionen auf 833,2 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis stieg um 611,8 Millionen auf 879 Millionen Euro.

Für die kräftige Ergebnissteigerung waren neben dem stabilen operativen Geschäft vor allem die Beteiligungen der Bank verantwortlich. Besonders positiv entwickelte sich laut RLB OÖ die Raiffeisen Bank International. Auch Beteiligungen wie jene am Stahlkonzern voestalpine trugen zum Ergebnis bei.

Finanzierungsvolumen erhöhte sich um 3 Prozent

Im klassischen Bankgeschäft verzeichnete die RLB OÖ ebenfalls Wachstum. Das Finanzierungsvolumen erhöhte sich um drei Prozent auf 26,5 Milliarden Euro. Der Zinsüberschuss legte um 1,4 Prozent auf 274,5 Millionen Euro zu. Beim Provisionsüberschuss gab es einen Anstieg um 10,2 Prozent auf 123,5 Millionen Euro. Die Kundeneinlagen blieben mit rund 14 Milliarden Euro stabil. Die Bilanzsumme erreichte 49,2 Milliarden Euro.

Auch ihre Kapitalausstattung konnte die Bank weiter verbessern. Die harte Kernkapitalquote stieg auf 19,6 Prozent, die Gesamtkapitalquote auf 21,1 Prozent.

Neue Konzernzentrale wird in Linz gebaut

Neben den Geschäftszahlen wurden mehrere Zukunftsprojekte vorangetrieben. Im Mai erfolgte der Spatenstich für die neue Konzernzentrale im Linzer Neustadtviertel. Dort sollen künftig bis zu 1.000 Beschäftigte arbeiten. Zudem platzierte die Bank eine Anleihe über 500 Millionen Euro.

Das Firmenkundengeschäft wurde organisatorisch neu ausgerichtet und die Präsenz in Deutschland verstärkt. Für das zweite Halbjahr erwartet die RLB OÖ trotz der wirtschaftlichen und geopolitischen Unsicherheiten eine stabile Entwicklung. Investitionen in Digitalisierung, Infrastruktur und moderne Zahlungslösungen sollen fortgesetzt werden.