Rückkehr
Roy Blacks (†48) Sohn: Neustart nach Pleite
Hinter dem 49-jährigen Sohn von Roy Black (†48) liegen extrem turbulente Jahre. Einst wanderte Torsten Höllerich mit Anteilen seines väterlichen Erbes im Gepäck auf die Sonneninsel Ibiza aus, ehe es ihn 2005 weiter nach Kolumbien zog. Doch das Familienglück in Südamerika war nicht von dauerhafter Natur: Das Erbe schrumpfte, Gelegenheitsjobs als Übersetzer hielten ihn über Wasser, und schließlich scheiterte die Ehe mit Ehefrau Maria Fernanda.
Nach harten Rückschlägen – darunter ein vorübergehender Sorgerechtsverlust und ein lebensgefährlicher Schock durch seine Diabetes-Erkrankung – zieht der Roy-Black-Sohn nun die Reißleine. Gegenüber der BILD findet er deutliche Worte: "Ich fange mit 50 noch einmal komplett bei null an."
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Das schwere Erbe von Roy Black & Mutter Silke
Die Sehnsucht nach der alten Heimat ist groß – auch weil sich in Deutschland das Grab seines Vaters befindet. Schlagersänger Roy Black (bürgerlich Gerhard Höllerich, "Ganz in Weiß“) war im Oktober 1991 mit nur 48 Jahren an Herzversagen verstorben. „Ich habe meinen Vater sehr geliebt und seinen Tod noch nicht überwunden", gesteht Torsten ehrlich.
Auch die Erinnerung an seine Mutter Silke (†56), die sich 2002 aus Einsamkeit das Leben nahm, schmerzt bis heute tief. Trotz der Scheidung seiner Eltern blickt der 49-Jährige auf eine liebevolle Kindheit zurück. Die tiefen Wunden der Vergangenheit trägt er zwar weiterhin im Herzen, die Rückkehr nach Deutschland soll nun aber endlich den ersehnten Seelenfrieden bringen.
Zuflucht im Norden: Neustart beim besten Freund
Dass es den Schlager-Spross für seinen Neuanfang nicht in die bayrische Heimat, sondern nach Emden in Niedersachsen verschlägt, hat einen ganz pragmatischen Grund. Viel Promi-Verwandtschaft steht in Deutschland nämlich nicht bereit: Zu Onkel Walter gibt es seit 35 Jahren kaum Kontakt, Halbschwester Nathalie sah er zuletzt als Baby bei der Beerdigung des Vaters.
Die rettende Hand reichte ihm stattdessen sein bester Freund. Dieser nimmt Torsten nach der Landung in Frankfurt auf und bietet ihm nahe Emden ein erstes Dach über dem Kopf. Höllerich zeigt sich zutiefst dankbar für die Chance: Der Weg zurück ins Leben wird kein leichter sein, doch der Mut für den Neuanfang ist endlich da.