Fitness-Hack

Rucking: Darum ist der neue Fitness-Trend effektiver als NUR Spazierengehen

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Spazierengehen war gestern: Beim neuen Fitness-Trend wird aus einem gemütlichen Spaziergang ein effektives Ganzkörpertraining .
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Spazierengehen gilt schon lange als einer der gesündesten Wege, sich im Alltag mehr zu bewegen. Doch jetzt sorgt ein neuer Fitness-Trend für Aufsehen: Rucking. Was zunächst kompliziert klingt, ist eigentlich ganz einfach. Beim Rucking gehen Sie ganz normal spazieren, tragen dabei aber zusätzlich einen Rucksack mit Gewicht. Genau dieser kleine Unterschied macht das Workout deutlich intensiver.

Was ist Rucking?

Der Begriff stammt vom englischen Wort "rucksack". Ursprünglich kommt die Trainingsmethode aus dem Militär, inzwischen hat sie sich aber auch in der Fitnesswelt etabliert. Das Prinzip: Sie packen einige Kilogramm zusätzliches Gewicht in Ihren Rucksack und gehen damit spazieren, egal ob durch die Stadt, den Park oder über Wanderwege.

Warum Rucking effektiver ist

Durch das zusätzliche Gewicht muss Ihr Körper deutlich mehr arbeiten. Nicht nur Beine und Gesäß werden stärker beansprucht. Auch Rücken, Schultern, Bauch und die Rumpfmuskulatur stabilisieren bei jedem Schritt den Körper. Gleichzeitig steigt der Kalorienverbrauch im Vergleich zu einem normalen Spaziergang deutlich an. Ein weiterer Vorteil: Das Herz-Kreislauf-System wird intensiver gefordert, ohne dass die Gelenke so stark belastet werden wie etwa beim Joggen.

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Mehr Kalorien, ohne zu laufen

Wer keine Lust auf schweißtreibende HIIT-Workouts oder lange Laufeinheiten hat, findet im Rucking eine spannende Alternative. Je nach Tempo und Zusatzgewicht lassen sich deutlich mehr Kalorien verbrennen als bei einem gewöhnlichen Spaziergang und das ganz ohne Rennen.

So starten Sie richtig

Wenn Sie Rucking ausprobieren möchten, sollten Sie langsam beginnen. Ein Rucksack mit fünf bis zehn Prozent Ihres Körpergewichts reicht für den Einstieg völlig aus. Wichtig ist außerdem, dass das Gewicht möglichst nah am Rücken sitzt und gleichmäßig verteilt ist. Bequeme Schuhe und eine aufrechte Haltung helfen dabei, Rücken und Gelenke zu entlasten.

Nicht gleich übertreiben

Mehr Gewicht bedeutet nicht automatisch mehr Trainingserfolg. Steigern Sie das Zusatzgewicht lieber langsam und hören Sie auf Ihren Körper. Wer unter Rücken-, Knie- oder Hüftbeschwerden leidet, sollte vorab ärztlichen Rat einholen.

Rucking zeigt, dass schon ein kleiner Unterschied große Wirkung haben kann. Mit einem beschwerten Rucksack wird aus einem gewöhnlichen Spaziergang ein effektives Ganzkörpertraining, das Kraft, Ausdauer und Kalorienverbrauch gleichzeitig steigert und dabei trotzdem alltagstauglich bleibt.