Nächster Erdstoß

Rütteln, Zittern: Schon wieder Erdbeben bei Innsbruck

© Gettyimages
Ein leichtes Erdbeben der Stärke 2,1 hat am Sonntagnachmittag die Region um Innsbruck erschüttert. Schäden an Gebäuden sind bei dieser Magnitude laut Österreichischem Erdbebendienst nicht zu erwarten.
Zur Vollversion des Artikels

Tirol. Ein Erdbeben der Stärke 2,1 hat sich am Sonntagnachmittag fünf Kilometer nordöstlich von Innsbruck ereignet. Die Bevölkerung konnte die Erschütterungen schwach bis deutlich wahrnehmen. In einer Presseaussendung berichtete der Österreichische Erdbebendienst, dass häufig ein Zittern sowie ein schwaches Rütteln von Gebäuden gemeldet worden sei. Gebäudeschäden sind bei einer derartigen Stärke nicht zu erwarten.

Serie von Erdstößen in Tirol

Das jüngste Ereignis reiht sich in eine Serie von Erschütterungen in der Region ein. Bereits am 26. September kam es um 9.56 Uhr rund sechs Kilometer südöstlich von Innsbruck zu einem spürbaren Erdbeben der Stärke 3,8. Die Erdstöße wurden als deutliche, ruckartige Bewegung des Untergrundes wahrgenommen, und zahlreiche Personen berichteten von einem hörbaren Grollen. Der Österreichische Erdbebendienst der "GeoSphere Austria" teilte dazu mit, dass bei dieser Magnitude vereinzelt leichte Schäden auftreten können.

Diesem Hauptbeben ging am selben Tag um 6.36 Uhr ein schwächeres Beben der Magnitude 1,6 voraus, das vereinzelt wahrgenommen wurde und als mögliches Vorbeben gilt. Am Nachmittag desselben Tages folgte um 13.36 Uhr südlich der Landeshauptstadt ein Nachbeben der Stärke 2,1. Teilen der Bevölkerung nahmen diese Erschütterung teilweise deutlich wahr. Bekannte Schäden gab es keine.

Weitere Nachbeben und Erschütterungen

Zwei Tage später registrierte der Erdbebendienst um 11.58 Uhr südöstlich von Innsbruck ein weiteres Nachbeben mit einer Magnitude von 1,8. Diese Erschütterung wurde von der Bevölkerung schwach verspürt, Schäden traten nicht auf. Am 30. September folgte um 18.16 Uhr ein leichtes Erdbeben der Stärke 1,9 bei Hall in Tirol im Bezirk Innsbruck-Land. Dabei wurden erneut ein Zittern sowie ein Grollen wahrgenommen, und Gegenstände bewegten sich leicht.

Aufforderung zur Rückmeldung an Bevölkerung

Der Erdbebendienst ersucht die Bevölkerung um Rückmeldungen zu den Auswirkung der Beben. Diese können über ein Web-Formular, die App QuakeWatch Austria oder per Post übermittelt werden. Die Adresse lautet: Österreichischer Erdbebendienst, GeoSphere Austria – Bundesanstalt für Geologie, Geophysik, Klimatologie und Meteorologie, Hohe Warte 38, 1190 Wien.