Die Änderung betrifft alle Flughäfen, an denen Ryanair tätig ist. Das bestätigte ein Sprecher der Airline gegenüber dem britischen "Independent". Die neue Regel soll Reisenden mehr Zeit für Sicherheits- und Passkontrollen geben. So sollen sie rechtzeitig zum Abfluggate gelangen und verpasste Flüge vermieden werden.
Nach Angaben der Fluggesellschaft geben rund 20 Prozent der Ryanair-Passagiere Gepäck auf. Besonders zu Stoßzeiten könnten lange Warteschlangen bei den Kontrollen zum Problem werden.
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Für Handgepäck-Reisende ändert sich nichts
Wer ausschließlich mit Handgepäck reist, ist von der neuen 60-Minuten-Frist nicht betroffen. Diese Passagiere müssen weiterhin vorab online einchecken und können danach direkt zur Sicherheitskontrolle gehen.
Hintergrund der strengeren Regel sind unter anderem Verzögerungen bei den Kontrollen. Im Sommer waren etwa auf Lanzarote 89 Passagiere am Flughafen zurückgeblieben. Bei einem weiteren Ryanair-Flug von Tours nach Marrakesch startete die Maschine ohne 24 angemeldete Passagiere, die noch in den Kontrollen feststeckten.