Öffentlichkeit
Sarah Engels: So sehr litt sie in der Ehe mit Pietro
Sarah Engels und Pietro Lombardi waren einst das absolute Traumpaar der Musik-Branche: Bei "Deutschland sucht den Superstar" sprang der Funke über, es folgten die Traumhochzeit und die Geburt von Sohn Alessio (11). Doch was für Millionen Fans wie das perfekte Promi-Märchen aussah, wandelte sich hinter den Kulissen in einen emotionalen Albtraum. Im Podcast "M wie Marlene" spricht Engels nun offen mit Moderatorin Marlene Lufen (55) über den enormen Druck von damals.
Besonders die gemeinsame Doku-Soap, die von 2015 bis 2016 fast jeden Schritt des Paares begleitete – vom Hausbau bis zur Baby-Wiege –, raubte der Sängerin jeglichen Schutzraum. "Diese ganzen Kameras, jetzt begleiten die dich die ganze Zeit, in deinem Haus, und irgendwie fühlt sich das falsch an", erinnert sich Sarah zurück. In ihr sei nur noch ein einziger Wunsch gewachsen: "Ich will eigentlich, dass alle jetzt hier gehen, und ich will einfach nur alleine sein."
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Funktionieren statt Fühlen: "Als würde ich mich bestrafen"
Anstatt auf die Notbremse zu treten, schaltete die junge Mutter damals in einen reinen Überlebensmodus. Das Privatleben verkam zum reinen Alltagstrott: "Das war dann für mich ein Job und das war dann so: ‚Du musst da jetzt durch’", offenbart die 33-Jährige.
Wie tief die emotionale Erschöpfung vor dem endgültigen Beziehungs-Aus im Jahr 2016 saß, beschreibt Sarah mit erschütternden Worten: "Ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr, als würde ich mich bestrafen wollen und sagen wollen: 'Tut weh, aber das musst du jetzt durchhalten'".
Schlussstrich nach zehn Jahren
Heute blickt die Künstlerin mit einem gesunden Abstand auf die Vergangenheit zurück. Seit Mai 2021 ist Sarah glücklich neu verheiratet, im Dezember desselben Jahres machte eine kleine Tochter ihr Familienglück komplett.
Dass alte Geschichten aus der Pietro-Ära auch nach rund zehn Jahren immer wieder aufgewärmt werden, versteht die Musikerin nicht mehr. Auf die Frage, warum sie frühere Schlagzeilen nicht mehr kommentieren wolle, stellt sie im Podcast klar: "Wofür denn auch? Viele Dinge sind zehn Jahre her und ich bin mittlerweile wieder verheiratet. Ich habe noch eine vierjährige Tochter bekommen. Also, es ist so viel Zeit vergangen."