Aufreger im Netz

Satans Bratan: Wut-Rede wegen Bodyshaming

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Normalerweise ist der Comedian eher dafür bekannt, die Lachmuskeln seiner Community zu strapazieren. In seinem neuesten Instagram-Posting zeigt sich der ehemalige "Promi Big Brother"-Teilnehmer jedoch von einer überraschend ernsten Seite.
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Der Auslöser für das Video des Wieners war ein Clip, der im Netz für Wirbel sorgte. Darin machte sich eine Frau über die persönlichen Vorlieben eines Mannes lustig, weil dieser angab, tätowierte Frauen nicht attraktiv zu finden. Als Replik unterstellte sie ihm unter lautem Lachen ein zu kleines Besteck in der Hose. Für den Satansbratan eine klare Grenze, die hier überschritten wurde.

Er wolle zwar keineswegs den Moralapostel geben, stellte jedoch unmissverständlich klar: Während man sich seine Partnerwahl nach optischen Kriterien wie Tattoos aussuchen könne, sei die Anatomie keine Entscheidungssache. Männer mit einem kleinen Penis hätten oft mit massiven Unsicherheiten zu kämpfen – solche Sprüche würden diese Komplexe nur noch weiter befeuern.

Scharfe Kritik an zweierlei Maß bei Bodyshaming

In seiner Wutrede prangerte der Influencer ein gesellschaftliches Phänomen an, das seiner Meinung nach viel zu häufig totgeschwiegen werde. Männer litten genauso unter Selbstzweifeln, Minderwertigkeitskomplexen und ständigem Bewertungsdruck wie Frauen – ein Aufschrei der Männerwelt werde jedoch selten ernst genommen. Besonders störte ihn die ungleiche Sensibilität beim Thema Körperbild.

Wenn man einer etwas korpulenteren Frau aus gesundheitlichen Gründen zum Abnehmen rate, breche sofort eine Welle der Empörung aus und es hagle Vorwürfe wegen Bodyshaming oder Frauenfeindlichkeit.

Witze über die Männlichkeit hingegen würden im Alltag völlig ungeniert gerissen und als harmloser Humor abgetan. Hier fordert der Wiener schlichtweg mehr Gleichberechtigung im Umgang miteinander.