Abschied

Schiller (†78): Geheimes Begräbnis im engsten Kreis

© TZOe Artner
Vergangenen Samstag schloss die Society-Legende für immer die Augen, jetzt wird Schiller zur letzten Ruhe gebettet.
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Es sind zutiefst traurige Tage für die Wiener High Society. Der plötzliche Tod des beliebten Ex-Unternehmers Friedrich Schiller hat ein tiefes Loch in die Promi-Welt der Bundeshauptstadt gerissen. Das Wiener Original verstarb am vergangenen Samstag in den Mittagsstunden in seiner Villa im 13. Wiener Gemeindebezirk an den Folgen eines plötzlichen Herzstillstands. Obwohl die Rettungskräfte blitzschnell vor Ort waren, blieb jeder Reanimationsversuch erfolglos – jede Hilfe kam zu spät.

Während er zu Lebzeiten kaum ein Society-Event ausließ, wird sein allerletzter Auftritt nun ein bewusster Gegenentwurf zum lauten Promi-Trubel. Friedrich Schiller wird seine letzte Reise am Freitag (3. Juli) im ganz privaten Rahmen antreten. Wie ein Insider gegenüber oe24 verriet, soll das Begräbnis im engsten Kreise der Familie und unter komplettem Ausschluss der Öffentlichkeit über die Bühne gehen. Kein Blitzlichtgewitter, keine VIP-Gästeliste, sondern leises Gedenken im engsten Familienkreis.

Öffentliches Leben und ein intimer Abschied

Mit diesem intimen Abschied schließt sich der Lebenskreis eines Mannes, der Wien über Jahrzehnte hinweg wie kaum ein anderer geprägt hat. Beruflich feierte Schiller als Kommerzialrat große Erfolge und wurde vor allem durch seine renommierten Kindermodengeschäfte zu einer echten Institution in der Wiener City. Nach seinem wohlverdienten Rückzug aus dem operativen Geschäft dachte er aber gar nicht daran, sich zu verstecken. Als leidenschaftlicher und stets bestens gelaunter "Society-Löwe" war er Stammgast auf den roten Teppichen der Stadt und bereicherte jedes Event mit seinem unverkennbaren, Wiener Schmäh.

Christina Lugner und Friedrich Schiller © Andreas Tischler / Vienna Press

Auch wenn die große Promi-Gemeinde nun keine Gelegenheit bekommt, sich am Grab persönlich von ihrem Freund zu verabschieden, bleibt sein Andenken unvergessen. Seine letzte Reise mag im Stillen stattfinden – sein buntes und lebensfrohes Vermächtnis wird der Wiener Society aber noch lange in Erinnerung bleiben.