Schnee-Frust
"Schlimm und traurig": Ski-Video vom Hintertuxer Gletscher empört
Der Hintertuxer Gletscher im Zillertal ist eine der bekanntesten Adressen für Skifahrer, die besonders früh in die Saison starten wollen. Das Gebiet reicht bis auf 3.250 Meter und wirbt mit der längsten Skisaison Österreichs. Der Skibetrieb startet dort bereits im Frühherbst.
Besucher zeigt ernüchternde Bilder
Nun sorgt allerdings ein Video für Aufmerksamkeit, das von einer Person aufgenommen wurde, die selbst am Gletscher unterwegs war. Es zeigt die Auffahrt mit einem Sessellift. Statt einer tief verschneiten Winterlandschaft ist dabei vielerorts nur eine sehr dünne weiße Schicht zu erkennen.
Auch interessant
Die Aufnahmen wirken eher herbstlich als winterlich – und genau das stößt zahlreichen Nutzern sauer auf.
"Schlimm und traurig"
Unter dem Video sammeln sich kritische Kommentare. Ein Nutzer schreibt etwa: "Schlimm und traurig ist sowas – nicht toll."
Auch andere Wintersportfans zeigen sich enttäuscht. "Ich freue mich so aufs Skifahren, aber bitte lasst unter den Umständen den Gletscher zu!", lautet ein weiterer Kommentar.
Ein anderer User fragt schlicht: "Soll das Spaß machen?"
Hintertux setzt auf frühen Saisonstart
Der Hintertuxer Gletscher setzt bewusst auf einen besonders frühen Start in die Skisaison. Bereits seit dem 2. Oktober läuft der Skibetrieb – schließlich wirbt das Gebiet mit der längsten Skisaison Österreichs und der Möglichkeit, bereits im Herbst die ersten Schwünge zu machen.
Doch aktuell wirkt die Landschaft auf manchen Besuchern noch wenig winterlich. Umso größer ist die Hoffnung, dass bald ordentlich Schnee nachkommt. Die Wetterprognosen machen zumindest etwas Mut: Für die kommenden Tage zeichnet sich in den höheren Lagen eine Wetteränderung ab, für Hintertux wird derzeit bereits der nächste Schneefall erwartet.
Ob man unter den derzeitigen Bedingungen tatsächlich schon unbedingt die Skier anschnallen muss, bleibt damit wohl Geschmackssache. Für viele Wintersportler dürfte aber gelten: Lieber noch ein paar Tage warten – und dafür auf deutlich mehr Schnee und echtes Wintergefühl hoffen.