Jahrelang wahrte Danni Büchner die Fassade, doch nun stellt sie sich öffentlich ihren traumatischen Erlebnissen. Im Vorfeld der ARD-Reihe "Vibes – Find Your Fire!" schilderte sie gegenüber der "Bild"-Zeitung die erschütternden Zustände in einer dreijährigen Partnerschaft, die auf den Verlust ihres geliebten Mannes Jens folgte. Ihr damaliger Partner, dessen Namen sie bewusst nicht nennt, habe sie systematisch klein gehalten: "Er wurde mir gegenüber laut und unverschämt. Er hat versucht, mir einzureden, ich sei nichts wert."
Auf verbale Attacken folgten schließlich rohe Tätlichkeiten. An einem Sonntagmorgen eskalierte die Situation vollends, während eine ihrer Töchter im Nebenzimmer schlief. Im Zuge eines erneuten Streits ging der Mann körperlich auf sie los: "Er zog an meinen Haaren, schlug mir mit der flachen Hand direkt ins Gesicht." Panisch weckte Büchner ihr Kind, um die Flucht zu ergreifen. Ihre Tochter erkannte das Ausmaß der Gewalt sofort: Vor lauter Tränen habe sie nicht sprechen können, doch das verletzte Gesicht sprach Bände.
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Täter-Opfer-Umkehr und Parallelen zur Kindheit
Nach dem brutalen Übergriff brach der Mann den Kontakt wochenlang ab, nur um die Schuld bei seiner Rückkehr perfide umzudrehen. Der Täter spielte die Tat herunter und behauptete dreist, er könne nichts dafür, dass sie eine so empfindliche Haut habe. Für Büchner war dies eine schreckliche Wiederholung bekannter Muster: Bereits ihre Mutter hatte unter häuslicher Gewalt gelitten, weshalb die Familie in ihrer eigenen Kindheit zeitweise in einem Frauenhaus Zuflucht suchen musste.
Ob sie nach diesen tief sitzenden Traumata jemals wieder echtes Vertrauen zu einem Mann aufbauen kann, erforscht die TV-Persönlichkeit nun vor laufenden Kameras. In der von Motsi Mabuse moderierten Psychologie-Sendung "Vibes – Find Your Fire!" begibt sie sich unter fachkundige Betreuung.
Die zehnteilige Reihe steht ab dem 5. November in der ARD-Mediathek zum Abruf bereit und zeigt eine Frau, die entschlossen ist, die Schatten ihrer Vergangenheit endgültig zu überwinden.