Rekord-Hitze

Schock-Bericht: 14 Prozent weniger Getreideernte

© APA/HARALD SCHNEIDER
Die extreme Trockenheit und Hitze haben den Getreideanbau heuer stark belastet.
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Mit rund 2,5 Mio. Tonnen liege die Getreideproduktion ohne Mais um 19 Prozent unter dem guten Vorjahreswert und um 14,4 Prozent unter dem 5-Jahres-Durchschnitt, teilte die Agrarmarkt Austria (AMA) am Mittwoch mit. Für den noch am Feld stehenden Mais wird ebenfalls eine unterdurchschnittliche Ernte erwartet. In einzelnen Landesteilen in Österreich war es noch nie so trocken wie heuer.

Trotz der geringeren Getreideernte würden "ausreichend Mengen für die Herstellung von Brot, Mehl und Backwaren zur Verfügung" stehen, sagte Agrarmarkt Austria-Chef Günter Griesmayr am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Wien. "Besonders erfreulich ist die hohe Qualität des geernteten Brotgetreides", so Griesmayr.

Weizenernte: Weniger Anbaufläche und Ertrag

Die Weichweizenernte beträgt laut AMA rund 1,24 Mio. Tonnen - ein Rückgang um 22,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr und ein Minus von 18,4 Prozent gegenüber dem langjährigen Durchschnitt. Ausschlaggebend dafür seien eine rückläufige Anbaufläche (-2 Prozent) sowie ein deutlich gesunkener Hektarertrag von 4,9 Tonnen pro Hektar (-22,2 Prozent).

Mais wird erst im Laufe des Sommers und Herbst geerntet. Die Getreide-Gesamtproduktion inklusive Körnermais soll laut AMA-Prognose heuer mit 4,5 Mio. Tonnen deutlich (-18,4 Prozent) unter dem Vorjahresergebnis und 12,2 Prozent unter dem 5-Jahres-Durchschnitt liegen.