Schwer verletzt

Schock-Diagnose für Barcelona-Juwel (20)

© Getty Images
Die schlimmsten Befürchtungen beim FC Barcelona haben sich bestätigt: Offensiv-Juwel Roony Bardghji hat sich einen Kreuzbandriss im rechten Knie zugezogen und fällt monatelang aus.
Zur Vollversion des Artikels

Der FC Barcelona gab am Dienstag offiziell bekannt, dass sich der 20-jährige Schwede das Kreuzband im rechten Knie gerissen hat. Der Flügelspieler muss sich einer Operation unterziehen und wird mindestens ein halbes Jahr fehlen.

Besonders bitter ist der Zeitpunkt der Verletzung. Bardghji sollte eigentlich an einen anderen Verein verliehen oder mit einer Rückkaufoption abgegeben werden, um mehr Spielpraxis zu sammeln. In der vergangenen Saison kam er unter Trainer Hansi Flick (61) zwar in 28 Pflichtspielen zum Einsatz, stand allerdings nur zehnmal in der Startelf. Um ein Verletzungsrisiko vor dem geplanten Transfer zu minimieren, reiste der Schwede gar nicht erst mit zum Friuli Venezia Giulia Cup nach Udine. Stattdessen absolvierte er ein individuelles Programm in Barcelona, wo es schließlich zum Unglück kam. Nach Angaben der katalanischen Tageszeitung "Sport" musste der Profi das Training unter starken Schmerzen vorzeitig abbrechen.

Erneuter Rückschlag nach langer Reha

Durch die Schwere der Verletzung ist der geplante Wechsel vorerst vom Tisch. Stattdessen steht dem Offensivspieler eine monatelange Rehabilitation bevor. Für Bardghji ist es nicht der erste Rückschlag dieser Art: Bereits in der Saison 2024/25 hatte er im Trikot des FC Kopenhagen einen Kreuzbandriss im selben Knie erlitten und fiel damals elf Monate aus.

Konkurrenzdruck durch namhafte Neuzugänge

Auch die sportliche Situation des Schweden in Katalonien hatte sich zuletzt erschwert. Nach den Verpflichtungen von Karim Adeyemi (24/Borussia Dortmund) und Anthony Gordon (25/Newcastle United) rückte Bardghji in den Kaderplanungen weiter nach hinten. Zuletzt wurden Klubs aus der englischen Premier League mit einem Interesse an einer Verpflichtung des Youngsters in Verbindung gebracht.