Niederösterreich verzeichnet im Bundesländer-Vergleich den traurigen Spitzenwert.
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Die meisten Opfer waren Pkw-Insassen, gefolgt von Motorradfahrenden und Fußgängern.
Viele Tode ließen sich vermeiden
VCÖ-Expertin Klara Maria Schenk weist auf den großen Schmerz der Angehörigen hin: "Ein Mensch, mit dem man gestern noch geredet und gelacht hat, ist plötzlich nicht mehr da." Die Zahl der schweren Unfälle ließe sich jedoch durch gezielte Maßnahmen deutlich senken. Schenk betont: "Wichtig ist es, bei den zentralen Faktoren für die Verkehrssicherheit anzusetzen: Das ist die Geschwindigkeit, das ist die Aufmerksamkeit und das ist die Infrastruktur." Auf Freilandstraßen fordert der VCÖ Tempo 80 statt 100 sowie strengere Radar- und Section-Control-Kontrollen, da niedrigere Geschwindigkeiten den Anhalteweg entscheidend verkürzen. Im Ortsgebiet sollen Tempo 30, Verkehrsberuhigungen sowie erweiterte Halteverbote vor Zebrastreifen Fußgänger besser schützen. Für Radfahrende sind zudem baulich getrennte Radwege essenziell.
Schenk resümiert: "Eine gute Radinfrastruktur ist eine der wichtigsten Maßnahmen, um allen Bevölkerungsgruppen, von Kindern bis zu Seniorinnen und Senioren, sicheres Radfahren zu ermöglichen."