WM-Party
Schottische WM-Fans lösen den Bier-Notstand aus
Bier-Notstand in den Bars
Nach Schottlands 1:0-Auftaktsieg gegen Haiti verwandelte sich Boston in eine riesige Partyzone. Mehrere Lokale meldeten, dass ihnen das Bier ausgegangen sei. Ein Pub berichtete sogar, der Umsatz habe den St.-Patrick's-Day-Umsatz um das Dreifache übertroffen.
Auch das bekannte Samuel Adams Taproom musste wegen des enormen Andrangs zusätzliche Lieferungen organisieren. Dort wurden innerhalb weniger Tage Tausende Bier ausgeschenkt.
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Tausende Fans in der Stadt
Rund 30.000 schottische Fans sollen zur WM nach Boston gereist sein. Gemeinsam mit den zahlreichen Einwohnern schottischer Abstammung sorgten sie für eine Stimmung wie bei einem Heimspiel. Überall in der Stadt waren Dudelsackspieler, Schottenröcke und blau-weiße Fahnen zu sehen.
Besonders beliebt ist dabei der Fan-Spruch: "No Scotland, no Party". Dieser hallt derzeit durch Bars, Straßen und Parks der US-Metropole.
Polizei hat kaum Probleme
Trotz der riesigen Menschenmengen verliefen die Feierlichkeiten bislang friedlich. Die Polizei berichtete laut Medien sogar scherzhaft, ihre größte Aufgabe sei es gewesen, Verkehrshütchen von Denkmälern zu entfernen, die Fans dort platziert hatten.
Sollte Schottland auch das nächste WM-Spiel gegen Marokko gewinnen, dürfte die Party erst richtig losgehen. Die Bars in Boston bereiten sich jedenfalls schon jetzt auf den nächsten Ansturm vor – und bestellen vorsichtshalber deutlich mehr Bier.