Erfolgsgeschichte
Twin City Liner feiert 20-jähriges Jubiläum
Am 1. Juni 2006 legte der Twin City Liner der Central Danube, einem gemeinsamen Unternehmen der Wien Holding und der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, erstmals von Wien in Richtung Bratislava ab. Zwei Wochen später fand schließlich die offizielle Schiffstaufe sowie die Jungfernfahrt statt. Der von den norwegischen Schiffbauspezialisten Båtservice Mandal gebaute Katamaran bot Platz für bis zu 102 Passagierinnen und Passagiere.
Karl Reinhard, Generaldirektor-Stellvertreter der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, erinnerte sich im Rahmen der Paneldiskussion zum 20-jährigen Jubiläum zurück: "Zum Startzeitpunkt gab es keinerlei Erfahrungswerte, ein solches Angebot existierte schlichtweg noch nicht. Die Idee, eine Schiffsverbindung zwischen Wien und Bratislava zu entwickeln, brachte große Herausforderungen mit sich – doch letztlich ist daraus ein absolutes Erfolgs-Modell geworden."
Vom Pilotprojekt zum Erfolgsmodell
Ein Erfolgsmodell, das seit zwei Jahrzehnten eine Verbindung zwischen zwei Hauptstädten ermöglicht und bereits im ersten Betriebsjahr rund 79.000 Passagiere verzeichnen konnte.
Aufgrund der hohen Nachfrage wurde 2008 ein zweiter, nahezu baugleicher Katamaran in Betrieb genommen, wodurch beide Schiffe bis 2018 im Doppelbetrieb zwischen Wien und Bratislava pendelten.
Heute befördert der Schnellkatamaran jährlich rund 190.000 Passagiere und ist ein fester Bestandteil des Wiener Tourismusangebots sowie ein Symbol grenzüberschreitender Mobilität.
Mehr Platz, mehr Komfort, mehr Leistung
Im Jahr 2017 wurde der Bau eines neuen, größeren Twin City Liners beauftragt, der die beiden bisherigen Schiffe ersetzen sollte. Das neue Schiff mit einer Kapazität von bis zu 250 Passagiere wurde auf der Wight Shipyard auf der Isle of Wight in England entworfen und gebaut. In mehr als 60.000 Arbeitsstunden fertigten spezialisierte Fachkräfte den Katamaran bis Ende 2018 vollständig fertig.
Im März 2019 wurde schließlich das damals schnellste und modernste Schiff auf der Donau in Wien von Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) feierlich getauft. Seitdem verkehrt der "neue" Twin City Liner bis zu drei Mal täglich zwischen Wien und Bratislava und begeistert damit nicht nur Touristinnen und Touristen, sondern auch die Wienerinnen und Wiener selbst.
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Jubiläumsfeier im Motto am Fluss
Twin City Liner feiert 20-jähriges Jubiläum
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Zum 20-jährigen Jubiläum versammelten sich am Donnerstag zahlreiche Gäste und Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter im Motto am Fluss am Donaukanal, um den Schnellkatamaran zu würdigen. Die Feier vereinte Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Tourismus, darunter Thomas Mader, Karin Ramser, Mag. Karl Reinhard, Richard Anzböck sowie weitere prägende Persönlichkeiten der vergangenen Jahre.
"Die Wien Holding trägt mit ihren Unternehmen in vielen Bereichen dazu bei, dass Wien zu den lebenswertesten Städten der Welt zählt. Mehr als 2,5 Millionen Menschen sind seit 2006 mit dem Schnellkatamaran gereist – ein eindrucksvoller Beleg für eine Erfolgsgeschichte, die Menschen und Regionen nachhaltig verbindet", so Karin Ramser, Geschäftsführerin der Wien Holding.
"Der Twin City Liner ist weit mehr als eine Schiffsverbindung. Er ist seit 20 Jahren ein Symbol für das Zusammenrücken. Mit 187.000 Passagier:innen wurde im Vorjahr ein neuer Rekord erreicht. Das bestätigt: Der Twin City Liner ist eine Erfolgsgeschichte, die wir auch in den kommenden Jahren fortschreiben wollen", so Gemeinderat und Landtagsabgeordneter Thomas Mader.
Jubiläumsjahr mit besonderen Vorteilen
Die Jubiläumssaison 2026 des Twin City Liner steht erneut im Zeichen attraktiver Angebote. Mit dem Super Dienstag, speziellen Rabatten für Lehrlinge, Schulgruppen und Menschen mit Behinderung sowie Familienaktionen im Sommer und Herbst wird das Fahrtenangebot deutlich vergünstigt. Ergänzt wird das Programm durch limitierte Red Tickets zum Preis von 28 Euro pro Strecke.
Komfort trifft Nachhaltigkeit
Mit dem Twin City Liner reisen Passagiere in nur 75 Minuten komfortabel zwischen Wien und Bratislava. An Bord sorgen Panoramafenster, WLAN, Klimatisierung, Lademöglichkeiten und ein gastronomisches Angebot für eine angenehme Fahrt. Seit 2025 trägt eine Photovoltaikanlage am Schiffsdach zu einem nachhaltigeren Betrieb bei. (Pia Rommel)
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