Zum ersten Mal
Sensation: Radiosignale von Exoplaneten empfangen
Wenn man das liest, denkt man als Erstes an Aliens: Einem Forscherteam des Center for Astrophysics Harvard & Smithsonian und der University of Oregon ist es jetzt gelungen, Radiosignale von einem Planeten außerhalb unseres Sonnensystems zu empfangen. Sie stammen vom Expolaneten Beta Pictoris b, der 63 Lichtjahre entfernt ist!
Wiederkehrende Bursts
Die Forschenden konnten "schnelle, wiederkehrende und stark zirkulierende Bursts sowie dauerhafte Emission im Frequenzbereich 0,85 und 3,5 Gigahertz detektieren", besagt die bahnbrechende Studie.
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Aber was bedeutet diese Entdeckung, die Wissenschaftler:innen auf der ganzen Welt in Aufregung versetzt? Es handelt sich nicht um die Entdeckung von Außerirdischen, die versuchen, den Kontakt zur Erde aufzunehmen. Die Erklärung ist viel einfacher: Es ist ein Hinweis auf Polarlichter. Das verraten die zirkular polarisierenden Signale - sie besagen, dass ihre elektrischen Felder kreisförmig schwingen.
Warum Polarlichter in 63 Lichtjahren Entfernung die Forschenden so beschäftigen: Es ist das erste Mal, dass es ihnen gelungen ist, ein Radiosignal einem Exoplaneten zuzuordnen und nicht seinem Mutterstern. Für die Wissenschaft heißt das, wir können künftig auch andere Exoplaneten mittels Radioteleskopen erforschen und sind der Suche nach einem bewohnbaren Planeten einen Riesenschritt näher.