Münchner Oktoberfest

Auf Wiesn unerwünscht: Brauerei postet Skandalfoto

© Giesigner Bräu
Seit Jahren kämpft das Giesinger Bräu um einen Platz auf dem Oktoberfest. Jetzt provoziert sie auf Instagram.
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Brauerei-Chef Steffen Marx hat ein klares Ziel: Er will mit seinem Giesinger Bräu auf die Münchner Wiesn. Seit Jahren verfolgt er dieses Ziel mit Nachdruck. Immer noch vergeblich. "Wir sind eine Münchner Brauerei – mit eigenem Tiefbrunnen, mit dem Siegel 'Münchner Bier' und mit klarer Verwurzelung in dieser Stadt", sagt Gründer und Geschäftsführer Marx, "wenn auf der Wiesn ausschließlich Münchner Bier ausgeschenkt wird, dann sollte die Frage erlaubt sein, warum eine Münchner Brauerei dort nicht vertreten sein darf."

Bürgerbegehren gestartet

Um seinem Wunsch Nachdruck zu verleihen, startete Steffen Marx Anfang des Jahres bereits ein Bürgerbegehren und hofft, dass er mit seinem Bier auf diese Art 2027 Einzug halten darf.

Dass die Münchner Brauerei beim Oktoberfest unerwünscht ist, begründete das Referat für Arbeit und Wirtschaft vor zwei Jahren damit, dass nicht alle Bedingungen der Betriebsvorschriften erfüllt werden. SPD-Politiker und Wiesnchef Christian Scharpf legt laut dem Bayerischen Rundfunk nach: Es sei gar kein Antrag auf Wiesnausschank eingegangen und die Wiesn sei kein Experimentierfeld.

Guerilla-Aktion

Jetzt macht Steffen Marx auf seinem Instagram-Kanal erneut auf sein Anliegen aufmerksam und provozierte mit einem Foto, das einen Smart im Giesinger-Branding zeigt, der in der Nähe der Theresienwiese parkt und von einem Abschleppwagen ins Visier genommen wird. "Wird nicht einmal neben der Wiesn geduldet", steht auf dem "Skandalfoto".

Ob diese Aktion Steffen Marx und sein Giesinger Bräu auf das Oktoberfest 2027 bringt ist fraglich. Aber zumindest für Aufmerksamkeit hat der PR-Gag gesorgt.

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