Nagy Perge László hat auf der Plattform Behance eine Studie veröffentlicht, die das Herz vieler Auto-Fans höher schlagen lässt. Sein "Trabant NT Concept" ist eine vollelektrische, moderne Version des klassischen Trabant 601 Universal.
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Die Form bleibt dem Original treu: Die Silhouette ist kantig, das Heck erinnert stark an den beliebten Kombi aus Zwickau, und die Rückleuchten stehen senkrecht. Dennoch wirkt das Fahrzeug deutlich breiter und glatter. Vorne gibt es keinen klassischen Kühlergrill mehr, stattdessen eine geschlossene Front mit durchgehender LED-Leiste und runden Scheinwerfern.
Kultauto mit Geschichte
Der Trabant war in der DDR das Symbol für den Traum vom eigenen Auto. Zwischen 1957 und 1991 wurden in Zwickau über 3 Millionen Exemplare gebaut. Die Karosserie bestand aus Duroplast, einem Kunststoff aus Phenolharz und Baumwollfasern. Der Zweitaktmotor war simpel und laut – eine Mischung, die den Wagen bis heute einzigartig macht.
Aktuell gibt es leider keine konkreten Pläne für eine Serienfertigung. Es gibt weder einen Hersteller noch einen Prototyp oder technische Daten. Es ist nicht der erste Versuch, den Trabi zu elektrifizieren: Bereits 2009 wurde auf der IAA in Frankfurt der "Trabant nT" gezeigt. Damals scheiterte das Projekt an fehlenden Investoren und Finanzmitteln. Ob dem neuen Entwurf ein ähnliches Schicksal droht, bleibt abzuwarten.
Vorerst bleibt der Elektro-Trabi also ein reiner Traum für Liebhaber. Es bleibt jedoch spannend, ob sich in Zukunft nicht doch noch ein finanzstarker Investor findet, der die kultige Rennpappe auf unsere Straßen zurückbringt.