»Penner«

Skandal! Neymar verliert nach Pokalsieg die Beherrschung

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Neymar hat die Beherrschung schon wieder verloren! Der brasilianische Superstar sorgt nach dem Einzug von Santos FC ins Viertelfinale des brasilianischen Pokals einmal mehr für einen handfesten Eklat – und der spielte sich nicht auf, sondern neben dem Platz ab.
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Nach dem 1:0 bei Club do Remo platzte dem 34-Jährigen vor den Kabinen der Kragen. Wie Videos in den sozialen Medien zeigen, lieferte sich Neymar zunächst einen lautstarken Wortwechsel mit der gegnerischen Klubführung. Doch dabei blieb es nicht: Grinsend tanzte er provokant vor seinen Kontrahenten, spannte die Muskeln an und streckte ihnen höhnisch die Zunge heraus.

»Er hat sich wie ein Clown benommen«

Der Ausraster brachte Remos Präsident Antonio Carlos Texeira auf die Palme. Der Klubchef bezeichnete Neymar als "Penner" und rechnete gnadenlos mit ihm ab. Der Ex-Barcelona-Star habe sich "wie ein Clown benommen" und den Verein bewusst provoziert. Besonders bitter: Ausgerechnet ein solcher Spieler werde von Millionen Kindern vergöttert.

Schon zuvor hatte es gekracht. Auf dem Weg in den Spielertunnel geriet Neymar mit den Heimfans aneinander, die ihn über die gesamte Partie mit Schmähgesängen eingedeckt hatten. Der Brasilianer revanchierte sich anschließend mit einer spöttischen Instagram-Story: "Danke für die Unterstützung", schrieb er ironisch zu einem Video der Szenen. Später folgte aus dem Teamflieger der nächste Seitenhieb: "Ziel erreicht", ergänzt mit einem Zwinker-Emoji.

Sportlich hatte Neymar zuvor noch geglänzt. Nach seiner Einwechslung bereitete er den Siegtreffer von Rony (74.) vor und schoss Santos damit ins Viertelfinale. Für Neymar ist es bereits der nächste Ausraster in einer langen Reihe. Erst im Mai sorgte er mit einer Ohrfeige gegen seinen damals 18-jährigen Mitspieler Robinho Junior für heftige Kritik. Auch die WM endete enttäuschend: Bei Brasiliens Achtelfinal-Aus gegen Norwegen spielte der Superstar nur eine Nebenrolle, anschließend erklärte er seinen Rücktritt aus der Selecao.