Trotz Haft-Auflagen

Skandal-Prinz Marius trägt Sarg von König Harald

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Marius Borg Høiby hat gemeinsam mit der königlichen Familie Abschied von König Harald genommen. Der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit begleitete die Überführung des Sarges in die Schlosskapelle.
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Für die anstehende Beerdigung am Mittwoch, 9. September, sowie für die Sargüberführung am Montag erhielt der 29-Jährige eine Sondergenehmigung der Staatsanwaltschaft. Eigentlich befindet sich der Sohn von Mette-Marit in Untersuchungshaft und wird auf Gut Skaugum elektronisch mit einer Fußfessel überwacht. Polizeianwältin Oda Karterud erklärte gegenüber "TV 2", dass die Staatsanwaltschaft Grund gesehen habe, seinen Anträgen auf Ausgänge im Zusammenhang mit dem Todesfall stattzugeben.

Sargüberführung von König Harald

König Haakon und Kronprinzessin Ingrid Alexandra trugen mit den Familienmitglieder Sverre Magnus, Märtha Louise, Maud Angelica Behn, Leah Behn, Marius Borg Høiby und Emma Tallulah Behn den Sarg durch die Räume des Schlosses zur Schlosskapelle. Dahinter folgten Königin Sonja und Königin Mette-Marit Hand in Hand.  Zudem wurden die Königskrone, das Reichsschwert und königliche Orden mitgeführt.

König Haakon, Kronprinzessin Ingrid Alexandra, Sverre Magnus, Märtha Louise, Maud Angelica Behn, Leah Behn, Marius Borg Høiby und Emma Tallulah Behn © APA/AFP/NTB/STIAN LYSBERG SOLUM

Unterstützung durch Experten geäußert

TV-2-Königshaus-Experte Ole-Jørgen Schulsrud-Hansen stufte die Teilnahme von Marius Borg Høiby nicht als unangebracht ein. "König Harald war für Marius Borg Høiby wie ein Bonus-Großvater, und auch ihm muss es gestattet sein, sich gemeinsam mit der Familie zu verabschieden", betonte der Experte. Bereits am Donnerstag hatte er sich im Rikshospitalet von seinem Großvater verabschiedet.

Enge Begleitung der Trauerfamilie

König Haakon, Kronprinzessin Ingrid Alexandra, Sverre Magnus, Märtha Louise, Maud Angelica Behn, Leah Behn, Marius Borg Høiby und Emma Tallulah Behn © APA/AFP/NTB/OLE BERG-RUSTEN

Nach dem Tod des Monarchen am Freitag blieb er durchgehend nah bei seinen Angehörigen. Zusammen mit seiner Mutter Mette-Marit, König Haakon und weiteren Mitgliedern der Familie wurde er in diesen schweren Tagen mehrfach in der Öffentlichkeit gesehen.