Das teilte die FIS am Donnerstag mit. Der Südtiroler hatte das Amt seit 2014 inne und war damit über mehr als ein Jahrzehnt für zentrale Entscheidungen im alpinen Männer-Weltcup verantwortlich.
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Ganz aus der FIS zieht sich Waldner vorerst nicht zurück. Während der gesamten Saison 2026/27 will er seinen Nachfolger bei der Übergabe unterstützen und einen möglichst reibungslosen Wechsel gewährleisten. Welche Funktion er anschließend innerhalb des Verbandes übernehmen könnte, ist derzeit noch offen.
Steigender Druck
Waldner begründete seinen Schritt vor allem mit der hohen Belastung, die das Amt mit sich bringt. "Ich treffe diese Entscheidung nicht leichtfertig", erklärte der Südtiroler. Die Verantwortung für den alpinen Skisport auf höchster Ebene sei zwar ein Privileg, zugleich aber mit enormem Druck verbunden.
Dieser Druck habe sich über die Jahre zunehmend verstärkt, erklärte Waldner. Angesichts der Weiterentwicklung und des Wachstums der FIS habe er schließlich das Gefühl bekommen, nicht mehr über die nötige Energie und die richtige Einstellung zu verfügen, um eine weitere komplette Saison so zu bestreiten, wie er es sich vorgestellt habe.