Nachlöscharbeiten

So heftig brannte es in der Wiener Lobau

© Freiwillige Feuerwehr Oberhausen
Der Waldbrand am Dienstagnachmittag hielt hunderte Einsatzkräfte für Stunden auf Trab. Noch immer sind Nachlöscharbeiten im Gange.
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Der großflächiger Vegetationsbrand am Dienstagnachmittag hat die Einsatzkräfte in der Lobau bei Essling extrem gefordert. Gegen 13.52 Uhr wurde zunächst Alarm wegen eines Waldbrandes ausgelöst. Schon auf der Anfahrt war das gewaltige Ausmaß des Feuers sichtbar, oe24 berichtete. Die Feuerwehr sei bis 1.00 Uhr im Einsatz gewesen und führte in der zweiten Nachthälfte periodisch Kontrollen durch, sagte ein Sprecher der Wiener Berufsfeuerwehr.

Heute um 7.00 Uhr wurden die Nachlöscharbeiten fortgesetzt. Etwa 20 Einsatzkräfte seien derzeit noch vor Ort, unterstützt werden sie von Drohnen der Berufsfeuerwehr.

Weil sich die Flammen sich am Dienstagnachmittag rasch ausbreiteten, wurde die Alarmstufe kurzer Zeit später auf B4 erhöht. Unzählige Feuerwehren aus der Region mussten zu dem Großbrand ausrücken.

Ein völlig niedergebranntes Feld. © Freiwillige Feuerwehr Oberhausen
Der Lösch-Helicopter war im Dauereinsatz. © APA/GEORG HOCHMUTH

Hunderte Einsatzkräfte kämpften gegen Feuer

Der Brand erfasste eine Fläche von rund 18 Hektar. Insgesamt standen 21 Freiwillige Feuerwehren aus Niederösterreich mit mehr als 70 Fahrzeugen und rund 300 Einsatzkräften im Einsatz. Unterstützung kam von der Berufsfeuerwehr Wien, dem Flugdienst des NÖ Landesfeuerwehrverbandes, einem Löschhubschrauber, der Betriebsfeuerwehr OMV, dem Roten Kreuz, der Polizei sowie einem Hubschrauber des Innenministeriums. Die Feuerwehr konzentrierte sich vor allem auf die Wasserversorgung und die direkte Brandbekämpfung.

Einsatzkräfte bei fast 40 Grad versuchen die Glutnester unter Kontrolle zu bringen. © Freiwillige Feuerwehr Oberhausen
Alles schwarz: Das Feuer richtete hohen Schaden an. © Freiwillige Feuerwehr Oberhausen
Stundenlang waren die Einsatzkräfte vor Ort, um den Brand zu löschen. © Freiwillige Feuerwehr Oberhausen

Hitze und Wind erschwerten die Löscharbeiten

Die extremen Temperaturen, kräftiger Wind und das schwer zugängliche Gelände machten den Einsatz besonders schwierig. Erst nach mehreren Stunden gelang es den Einsatzkräften, den Großbrand unter Kontrolle zu bringen. Für viele Feuerwehrleute endete der kräftezehrende Einsatz erst spät am Abend. Die enge Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen trug entscheidend dazu bei, eine weitere Ausbreitung der Flammen zu verhindern.