Trotz Preis-Schock
So kann man im Italien-Urlaub richtig sparen
Für Tausende Menschen aus Österreich rückt die Reisezeit immer näher und es zieht viele für einen Italien-Urlaub in Richtung Süden. Die Sehnsucht nach Sonne, Sand und Meer hat im Jahr 2026 jedoch einen immer höheren Preis. Eine jährliche Untersuchung von Altroconsumo hat die Preise für Strandliegen und Sonnenschirme in 222 Badebetrieben verglichen. Das Ergebnis zeigt, dass die Preise im Sommer im Durchschnitt um ganze sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr steigen. Mit der richtigen Wahl des Urlaubsortes lässt sich laut den Verbraucherschützern aber viel Geld sparen, da es enorme Unterschiede zwischen den einzelnen Regionen gibt.
Preisschock an Italiens Stränden
Im Fünf-Jahres-Vergleich zeigt sich ein satter Preisanstieg von 24 Prozent an den Küsten. Während man im Jahr 2021 für eine Woche Strand mit zwei Liegen und einem Sonnenschirm im Durchschnitt noch 182 Euro bezahlte, müssen Urlauber nun schon 225 Euro hinblättern. Das ist eine deutliche Belastung für die Reisekasse.
Die teuersten Orte im Überblick
Besonders tief müssen Reisende in Alassio in Ligurien in die Tasche greifen. Dort werden im Schnitt 340 Euro fällig. Auch in anderen Regionen gibt es heftige Preisanhebungen im Jahresvergleich, die weit über dem Durchschnitt liegen:
- Taormina und Giardini Naxos (Sizilien): +16 Prozent (Kosten: 237 Euro)
- Alghero (Sardinien): +14 Prozent (Kosten: 274 Euro)
- Gallipoli (Apulien): +10 Prozent (Kosten: 324 Euro)
In der ersten Augustwoche hängen die Kosten zudem stark von der Reihe ab. In der vordersten Reihe zahlt man im Durchschnitt 238 Euro, in der zweiten Reihe 229 Euro, in der dritten Reihe 219 Euro und in der vierten Reihe noch immer 210 Euro. Weitere Plätze im Ranking zeigen Viareggio mit 232 Euro und Palinuro mit 188 Euro.
Sparen in beliebten Badeorten
Es gibt jedoch auch deutlich günstigere Alternativen für den Sommer. Wer an der Adria oder in bestimmten Regionen sucht, zahlt wesentlich weniger für das Paket aus zwei Liegen und einem Sonnenschirm:
- Anzio: 179 Euro
- Senigallia: 159 Euro
- Rimini: 158 Euro
- Lignano: 157 Euro
Lignano schneidet in dieser Liste im Vergleich der genannten Orte somit am günstigsten ab.
Kostenlose Alternativen in Ligurien
Strandbäder mit bunten, in Reih und Glied stehenden Liegen und Sonnenschirmen sind absolut typisch für Italien, während freie Strände nicht überall leicht zu finden sind. Eine große Ausnahme bildet der Ort Spotorno in Ligurien. Bürgermeister Mattia Fiorini hat dort die Zahl der garantierten kostenlosen Strände sogar noch erhöht. Die Gemeinde bietet Reinigung, Rettungsschwimmer, Duschen und Toiletten komplett kostenlos an. Finanziert wird dieses Angebot in Spotorno durch Kioske in Strandnähe, die diese anfallenden Kosten decken sollen.