Wildcard
Verband verhandelt wegen Hirscher-Comeback
Ob Marcel Hirscher schon in Sölden zurückkehrt, bleibt weiterhin offen. Der 37-Jährige arbeitet noch immer an seiner Weltcup-Rückkehr nach seinem schweren Kreuzbandriss. Ein Start beim Weltcup-Auftakt ist somit möglich. Trotzdem muss eine offene Frage beantwortet werden.
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Wird Hirscher erneut von der Wildcard-Regel profitieren? Darüber wird derzeit diskutiert. Bei seiner Rückkehr 2024 erhielt er dadurch bessere Startpositionen. Doch im Mai wurde berichtet, dass der achtfache Gesamtweltcup-Sieger seinen Anspruch auf die Sonderregelung verlieren könnte.
Entscheidung fällt im September
Eine Entscheidung ist bisher nicht gefallen. Laut Medienberichten soll der niederländische Skiverband aktuell mit der FIS über eine neue Wildcard für Hirscher verhandeln. Die Entscheidung soll frühestens im September fallen.
Auch ohne eine Wildcard würde Hirscher in Sölden an den Start gehen. Im Slalom schaut die Situation anders aus. Dort könnte er aufgrund der schlechteren Startnummer auf einen Start verzichten. Aber dazu wurde bisher keine endgültige Entscheidung getroffen.
Kreuzbandriss im Dezember 2024
Mit der Wildcard können Ski-Stars unmittelbar nach den Top 30 ins Rennen gehen, anstatt weiter hinten im Feld zu starten. Besonders bei schlechter werdenden Pistenverhältnissen kann dies ein Vorteil werden.
Bei seinem Comeback 2024 konnte Hirscher diese Sonderregelung nutzen. Er ging in Sölden, Levi und Gurgl an den Start. Im Dezember 2024 stürzte der Salzburger im Training und riss sich dabei das Kreuzband. Seitdem kämpft er sich zurück in den Weltcup. Auf die vergangene Saison verzichtete Hirscher komplett. Sein Knie war noch nicht bei 100 Prozent. Im Juni erklärte er: "Es ist schon überraschend, wie lange es dauert."