Wien. Wer in Österreich etwa 62.400 Euro (71.378 US-Dollar) Nettovermögen – also Geld auf dem Konto, Ersparnisse, Wertpapiere und Immobilien sowie sonstige Vermögenswerte abzüglich Schulden – besitzt, hat mehr auf der hohen Kante als die Hälfte aller Erwachsenen im Land. Das zeigt "Global Wealth Report" der Schweizer Großbank "UBS".
Mit diesem Medianvermögen belegt Österreich weltweit Platz 27. Der Median markiert dabei die exakte Mitte der Bevölkerung und ist aussagekräftiger als das Durchschnittsvermögen, da Superreiche den Mittelwert stark verzerren. Während der Schnitt in Österreich bei rund 280.000 US-Dollar (USD) liegt, spiegeln die 71.378 US-Dollar die tatsächliche Mitte besser wider.
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Im internationalen Schwellenwert-Vergleich schneidet Österreich unterschiedlich ab:
- Niedriger: Deutschland (53.485 USD) und die USA (68.998 USD).
- Deutlich höher: Frankreich (~122.000 USD), Italien (~131.000 USD), die Schweiz (~145.500 USD) und Luxemburg (~394.000 USD).
Extreme Abweichungen zeigen sich etwa in der Schweiz mit einem Schnitt von über 910.000 US-Dollar oder in den USA mit rund 696.000 US-Dollar.
Weltweiter Trend zu mehr Wohlstand
Das globale Privatvermögen stieg 2025 bereits im dritten Jahr in Folge um 10,8 Prozent. Jeden Tag kamen weltweit im Schnitt über 2.600 neue Dollar-Millionäre hinzu – das entspricht knapp einer Million im Gesamtjahr. Mehr als 40 Prozent aller Millionäre leben weiterhin in den USA.